Endogene Migration, Wohlfahrtseffekte und länderübergreifende Spillover-Effekte in der Europäischen Union

Projektleitung: Thomas Davoine
Projektteam: Susanne Forstner, Eva Garcia-Moran, Helmut Hofer, Michael Reiter
Laufzeit: Januar 2020 – Mai 2023
Finanzierung: Oesterreichische Nationalbank (OeNB) Jubiläumsfonds - Projektnummer 18301


Das Projekt zielt darauf ab, unser Verständnis für die Rolle und die Einflüsse von Migration im europäischen und wirtschaftlichen Kontext zu entwickeln.

Kurzfristig wird das Projekt eine Wohlfahrtsanalyse der Migration liefern, die die Systeme der sozialen Sicherheit berücksichtigt. Langfristig wird es die länderübergreifende Umverteilung quantifizieren, die durch Unterschiede in der Bevölkerungsalterung entsteht, wenn sowohl Kapitalmärkte und Arbeitsmärkte integriert sind.

Dazu wird ein länderübergreifendes Overlapping-Generationen-Modell mit endogener Migration, endogenen Arbeitsentscheidungen und detaillierter Modellierung der sozialen Sicherungssysteme entwickelt und für eine repräsentative Auswahl von Ländern der Europäischen Union, einschließlich Österreich, kalibriert.