Die österreichische Studienförderung wurde letztmals 2013 evaluiert (Unger et al. 2013). Seitdem stehen für eine Evaluierung der Studienförderung wesentlich mehr und vor allem untereinander verknüpfbare Registerdaten via AMDC der Statistik Austria zur Verfügung. Diese Datenbestände sollen bei der nunmehrigen Evaluierung der Studienförderung in erster Linie zur Anwendung kommen, ergänzt um Daten der Studierenden-Sozialerhebung.
Die Evaluierung umfasst die konventionelle Studienbeihilfe, die Studienbeihilfe nach Selbsterhalt und das Studienabschluss-Stipendium sowie die akzessorischen Leistungen (Studienzuschuss, Fahrtkostenzuschuss, Kinderbetreuungszuschuss). Betrachtet werden dafür ordentliche Studierende mit und ohne Förderbezug an öffentlichen und privaten Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen.
Untersucht werden folgende Fragestellungen:
- Ist das Studienförderungssystem sozial treffsicher und wirksam?
- Sind die Leistungskriterien effektiv und adäquat?
- Ist die zumutbare Eigenleistung adäquat?
- Wäre eine Förderung von Erstabschlussstudien im a.o. Bereich sinnvoll?
