Die Auszeichnung unterstreicht die wissenschaftliche Sichtbarkeit und den Einfluss der Publikation im Forschungsfeld von Arbeitsmarkt, Ungleichheit und Plattformökonomie.
Der Beitrag basiert auf Ergebnissen des Forschungsprojekts GigClean und untersucht die Arbeitsrealitäten von Reinigungskräften in Privathaushalten, die über Online-Plattformen tätig sind. Auf Grundlage von 15 Interviews mit plattformbasierten Reinigungskräften in Wien zeigt die Studie, dass informelle Plattformarbeit mit wachsenden Machtungleichgewichten zwischen Beschäftigten und Auftraggebenden sowie verschlechterten Arbeitsbedingungen verbunden ist. Dabei werden insbesondere drei Problembereiche sichtbar: Reservearmeemechanismen, Lookismus, Objektifizierung und sexuelle Belästigung sowie Informationsasymmetrien und verstärkte Kontrollmechanismen.
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