Wort des Monats: KI-Integration
Dennoch stehen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor der Herausforderung, KI strategisch und nachhaltig in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren.
Erkenntnisse aus dem Interreg-Projekt AI Catalyst for SMEs (ATCZ00036) zeigen, dass KI in vielen Unternehmen längst als strategisches Zukunftsthema wahrgenommen wird. Fokusgruppen mit Vertreter:innen österreichischer KMU machten deutlich, dass insbesondere generative KI neue Dynamik in die Einführung von KI gebracht hat. Gleichzeitig investieren Unternehmen zunehmend in interne Kompetenzen und entwickeln erste unternehmensweite KI-Strategien.
Die Diskussionen machen aber auch deutlich, dass die größten Herausforderungen heute weniger technologischer Natur sind. Vielmehr fehlen häufig Orientierung bei der Auswahl geeigneter Anwendungsfälle, internes Know-how sowie ausreichende personelle und finanzielle Ressourcen. Hinzu kommen Fragen des Datenschutzes, der Compliance und der Einbindung von Mitarbeiter:innen.
Die Ergebnisse legen nahe, dass der Erfolg von KI in KMU künftig weniger von der Verfügbarkeit neuer Technologien abhängen wird als von ihrer strategischen und organisatorischen Verankerung im Unternehmen. Genau hier setzt das Projekt mit dem AI Readiness Radar an, der KMU dabei unterstützt, ihre KI-Bereitschaft einzuschätzen und gezielte Entwicklungsschritte abzuleiten. KI-Integration gelingt dort, wo Technologie, Strategie und Menschen gemeinsam gedacht werden.
Elisabeth Frankus
IHS Researcher
Sozial-nachhaltige Transformation
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