Presseaussendungen

Konjunkturprognose März 2020: Coronavirus führt zu Rezession in Österreich

Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung führen zu weltweiten Konjunktureinbrüchen. Für Österreich erwartet das Institut für Höhere Studien (IHS) in seiner jüngsten Konjunkturprognose eine Rezession; die Wirtschaftsleistung wird im Gesamtjahr 2020 um mindestens 2 % zurückgehen. Diese Prognose beruht auf der Annahme, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus in Österreich Mitte April auslaufen. Sie ist daher mit großen Abwärtsrisiken behaftet, da die Tiefe des Wirtschaftseinbruchs vom weiteren Verlauf der Pandemie und von den wirtschaftspolitischen und gesundheitspolitischen Maßnahmen sowie deren Wirksamkeit abhängt.

Leistungsbilanz zwischen dem Euroraum und China

Die wachsende Bedeutung Chinas in der Weltwirtschaft und als globaler Investor rufen bei politischen Entscheidungsträgern in einigen Ländern Bedenken hervor. Das große Defizit im Handel mit China hat die US-Regierung veranlasst, die Zölle auf Einfuhren aus China zu erhöhen. Im Gegensatz zur Situation im Handel zwischen China und den USA ist der Handel zwischen dem Aggregat des Euroraums und China nahezu ausgeglichen, mit einem geringen Defizit im Warenverkehr und einem geringen Überschuss in der Dienstleistungsbilanz. Da der Handel zwischen dem Euroraum und China mehr oder weniger ausgewogen ist, besteht keine Notwendigkeit für politische Maßnahmen zur Beseitigung etwaiger Ungleichgewichte. Politischen Entscheidungsträger in der EU sind daher gut beraten, sich für den freien Marktzugang einzusetzen, wobei auf Reziprozität zu achten ist.

Prognose der österreichischen Wirtschaft 2019-2020

Die Schwäche der Weltwirtschaft belastet die heimische Konjunktur. Nach 2,4 % im Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung in Österreich im ablaufenden Jahr um 1,6 % zugelegt haben.

Zukünftige Finanzierung der Langzeitpflege - Kurzfassung der Studie

Im Hinblick auf eine alternde Bevölkerung und den daraus resultierenden steigenden Pflegebedarf, ist die Sicherstellung der Finanzierung der Langzeitpflege wesentlich. Da andere vor allem westeuropäische Länder vor ähnlichen Herausforderungen stehen, lohnt ein Blick über Österreichs Grenzen, um Ansatzpunkte für eine Verbesserung des österreichischen Pflegesystems zu gewinnen.

AusBildung bis 18 bringt ökonomischen und sozialen Nutzen

Das Programm AusBildung bis 18 hat zum Ziel, Jugendliche bis zum Alter von 18 in einer Schule, Lehre oder anderen Ausbildung zu halten. Die Vermeidung von frühem Bildungsabbruch ist von hoher Relevanz für alle Betroffenen. Auch wirtschaftlich ist das Vorhaben sinnvoll: Langfristig rechnet das IHS mit einer Steigerung des BIP um 1,27 Prozent bzw. 4,4 Milliarden Euro.

Gemeinschaftsdiagnose: Industrie in der Rezession – Wachstumskräfte schwinden

Die Konjunktur in Deutschland hat sich im laufenden Jahr weiter abgekühlt. In beiden Quartalen des Sommerhalbjahrs dürfte die Wirtschaftsleistung geschrumpft sein. Seit Einsetzen des Abschwungs zur Jahreswende 2017/2018 ist nunmehr ein Großteil der zuvor recht deutlichen Überauslastung der Produktionskapazitäten abgebaut. Die Gründe für die konjunkturelle Abkühlung sind in erster Linie in der Industrie zu suchen.

Vienna Healthcare Lectures 2019

Die heurigen Vienna Healthcare Lectures haben Wege und Hemmnisse zur stärkeren Einbindung von PatientInnen und Versicherten in die Gesundheitsversorgung zum Thema.

Konjunkturprognose der österreichischen Wirtschaft 2019–2023

Die österreichische Wirtschaft befindet sich auf einem soliden Wachstumspfad. Für den Zeitraum 2019 bis 2023 erwartet das Institut für das reale Bruttoinlandsprodukt eine Zunahme um durchschnittlich 1,6 % pro Jahr, nach 1,8 % in den vergangenen fünf Jahren. Die heimische Wirtschaftsleistung sollte damit leicht stärker zulegen als die im Euroraum (1,4 %).

Adipositas weltweit im Steigen begriffen

Die Prävalenz von Adipositas ist weltweit im Steigen begriffen und mit ihr auch die zahlreichen Folgeerkrankungen – eine Entwicklung, die sowohl in Krankheitslast als auch in Kosten gemessen zu einer großen Herausforderung für die Gesundheitssysteme werden wird. Die Nahrungsmittelindustrie spielt dabei eine problematische Rolle.

Zur Zukunft des Straßenverkehrs

Die EU-Kommission hat ihren Bericht zur Zukunft des Straßenverkehrsveröffentlicht, in dem sie die Folgen einer autonomen, CO2-armen und gemeinsamen Mobilität analysiert. IHS Senior Researcher Robert Braun beschäftigt sich in einem Kapitel des Berichts mit Wegen, Städte beim Wandel hin zu einer nachhaltigen urbanen Mobilität zu unterstützen.

IHS Konjunkturprognose: Schwäche der Weltwirtschaft bremst heimische Exporte

Seit der zweiten Jahreshälfte 2018 expandiert die Weltwirtschaft nur verhalten. Im Einklang mit der internationalen Entwicklung hat der Aufschwung der heimischen Wirtschaft an Kraft verloren. Die ungünstigeren internationalen Rahmenbedingungen belasten insbesondere die Industrie. Da die Binnennachfrage robust bleiben dürfte, erwartet das Institut weiterhin ein Wachstum der österreichischen Wirtschaft von 1,5 % in diesem und 1,6 % im kommenden Jahr.

Beim Nichtraucherschutz standhaft bleiben

Die Ankündigung der ÖVP, das Rauchverbot in jener Version einzuführen, die bereits 2015 geplant war, ist erfreulich. Das Gesetz 2015 war gut durchdacht und das Ergebnis von jahrelangen Verhandlungen. Wir nehmen die ÖVP beim Wort und gehen davon aus, dass sich daran, vielleicht bis auf kleinere Details, nichts ändern wird.

Gemeinschaftsdiagnose: Konjunktur deutlich abgekühlt

Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungs­institute haben ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 deutlich gesenkt. Für Deutschland erwarten sie eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,8%. Das ist mehr als ein Prozent­punkt weniger als im Herbst 2018, als man noch mit 1,9%rechnete. Hingegen bestätigen die Institute ihre vorherige Prognose für das Jahr 2020: Das Bruttoinlandsprodukt dürfte dann um 1,8% zuneh­men.

Starker Anstieg bei Teilzeitarbeit in Wien

Im Auftrag der Stadt Wien hat das Institut für Höhere Studie die Entwicklung der Teilzeitarbeit in der Stadt untersucht. Zwischen 2004 und 2017 stellten die Autorinnen dabei einen Anstieg der Teilzeitbeschäftigung um 140.000 Personen (85%) fest.

IHS Konjunkturprognose: Inlandsnachfrage stützt heimische Konjunktur

In der zweiten Jahreshälfte 2018 hat sich die Konjunktur im Euroraum weiter eingetrübt und ist wohl schwach ins neue Jahr gestartet. Nach einem kräftigen Wachstum zu Jahresbeginn 2018 hat auch der Aufschwung der heimischen Wirtschaft im Jahresverlauf an Kraft verloren. Gestützt von der robusten Binnennachfrage dürfte die österreichische Wirtschaft im heurigen Jahr um 1,5 % zulegen, nach 2,7 % im Vorjahr. Für nächstes Jahr wird ein Wachstum von 1,6 % erwartet. 

Zweite Treffen Plattform Registerforschung

Am Mittwoch fand das zweite Vernetzungstreffen der Plattform Registerforschung am Institut für Höhere Studien (IHS) statt. Mehr als 30 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Forschungseinrichtungen wollten sich über die jüngsten Entwicklungen hinsichtlich des Zugangs der Wissenschaft zu öffentlichen Datenbeständen informieren. 

Policy Brief: Wiederbelebung des Produktivitätswachstums

Das Wachstum der Produktivität hat sich in Österreich, wie in nahezu allen Industrieländern, in den vergangenen Jahrzehnten abgeschwächt. In seinem Policy Brief sucht Klaus Weyerstraß nach Ansatzpunkten, um das Wachstum wiederzubeleben und damit zur Erhaltung und Steigerung des materiellen Wohlstands beizutragen.