Herbst-Prognose der österreichischen Wirtschaft 2022–2023

Stagflation durch Verwerfungen auf den Energiemärkten

Der durch den Krieg gegen die Ukraine verstärkte drastische Anstieg der Inflation und die hohe Unsicherheit bremsen die Expansion der Weltwirtschaft.


Die österreichische Volkswirtschaft dürfte aufgrund des äußerst kräftigen Wachstums in der ersten Jahreshälfte im laufenden Jahr trotzdem um 4,7 % zulegen. Für das kommende Jahr wird nur noch ein Wachstum von 0,3 % erwartet. Getrieben von den hohen Energiepreisen und in Einklang mit der internationalen Entwicklung dürfte die heimische Inflationsrate heuer im Jahresdurchschnitt 8,5 % betragen und mit 6,8 % auch im nächsten Jahr sehr hoch bleiben. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich von 6,4 % heuer auf 6,7 % im kommenden Jahr ansteigen. Die Fiskalpolitik ist weiterhin expansiv, zusätzliche Belastungen des Budgets sollten aus Sicht des Instituts aber vermieden werden.

Über die IHS-Konjunkturprognose

Presseaussendung