Die Konferenz findet von 25.–28. August 2026 in Warschau statt. Die Junior Researcherinnen werden Ergebnisse aus ihren jeweiligen PhD-Projekten präsentieren, die sich mit zentralen Fragen des digitalen Wandels und seinen gesellschaftlichen Auswirkungen befassen.
Pauline Reitzer wird im Research Network Sociology of Communications and Media den Vortrag „Prompting for the Public Mission – How Journalists Domesticate Models” halten. Ihr Paper analysiert, wie die journalistische Arbeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch Prompting-Praktiken KI-Tools prägt und gleichzeitig von diesen beeinflusst wird.
Irina Bănoiu präsentiert im Research Network Sexuality das Paper „Representation and Resistance: When Queer Visibility Meets Platform Power“. Die Arbeit untersucht, wie Social-Media-Plattformen die (Un-)Sichtbarkeit queerer Personen beeinflusst und welche Strategien diese für ihre digitale Selbstdarstellung nutzen.
Nuoyi Wang spricht im Research Network Science and Technology über „The Discursive Politics of 'AI agents': How Alibaba, Amazon, ByteDance, and OpenAI Frame Agent-related Offerings towards AI Controversies“. Das Paper untersucht, wie führende US-amerikanische und chinesische Tech-Unternehmen ihre Positionen zu KI-Agenten gegenüber verschiedenen Stakeholdern kommunizieren und verhandeln.
Zusätzlich wird das DigiTrans-Team gemeinsam mit Gruppenleiterin Laura Wiesböck das Paper „Towards a Novel Framework of Attention-Exploiting Digital Platforms“ im Research Network Sociology of Communications and Media vorstellen. Dabei stellen sie eine neue theoretische Perspektive vor, die analysiert, wie digitale Plattformunternehmen Abhängigkeiten bei Nutzer:innen schaffen.
Die Einladung an alle Doktorandinnen und die gesamte Gruppe, ihre Forschung vorzustellen, unterstreicht die Relevanz der Arbeit von DigiTrans für die soziologische Forschung zu digitalen Gesellschaften und für internationale Debatten über die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien.
