Mobilität als Gemeingut - Was soll das bedeuten?

Philosophie Talk

Am 27. Mai veranstaltet die Plattform Community creates Mobility, an der auch das IHS beteiligt ist, eine Diskussionsrunde zum Thema Mobilität als Gemeingut - Was soll das bedeuten?


Abstract

Zum einen bedeutet es Mobilität, die von Menschen für Menschen gestaltet und verwaltet wird und zum anderen eine neue Perspektive abseits des Wettbewerbdenkens, um gemeinsam neue Mobilitätslösungen zu entwickeln und zu etablieren. Gemeingüter müssen im Sinne intergenerationeller Gerechtigkeit immer wieder an die Gesellschaft zurückfallen, was ihren Erhalt voraussetzt. Dieser Zugang kommt ursprünglich aus der gemeinsamen Verwaltung von natürlichen Ressourcen (z.B. gemeinsam bewirtschaftete Felder). In aktuellen Debatten versteht man unter Gemeingütern nicht nur Naturgegebenes, sondern auch Ressourcen und Güter, die aufgrund ihres Charakters in Kollektivbesitz gehalten werden sollen. Dadurch soll Effizienz, Stabilität und Widerstandsfähigkeit, sowie Zugangs-, Nutzungs- und Verteilungsgerechtigkeit gewährleistet werden.

Wir betrachten Mobilität im Rahmen des nächsten Events aus einer philosophischen Perspektive und stellen unser Mobility Manifest zur Diskussion. 

DiskutantInnen

  • Leonore Gewessler, Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
  • Robert Braun, Senior Researcher IHS
  • Cornelia Mooslechner-Brüll, Akademisch philosophische Praktikerin
    Geschäftsführerin PHILOSKOP
  • Claudia Falkinger, Moderation

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