Die Genderdimension in Forschung und Innovation

In den letzten Jahren wurde es für Forscher_innen immer wichtiger, auf die geschlechtsspezifischen Aspekte ihrer Forschungsinhalte einzugehen. Die Europäische Kommission und viele nationale Forschungsförderungseinrichtungen verlangen, dass geschlechtsspezifische Dimensionen in die Forschung einbezogen werden. Die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Dimensionen ist nicht trivial. Während bei manchen Forschungsfragen das biologische Geschlecht eine Rolle spielt, ist es in anderen Forschungsgebieten unerheblich. Ebenso verhält es sich mit dem sozialen Geschlecht. In den meisten wissenschaftlichen Disziplinen existiert bereits Forschung, die die geschlechtsspezifische Dimension berücksichtigt.

Brigitte Ratzer, Leiterin der Abteilung Genderkompetenz der TU Wien, erklärt die Grundprinzipien der Integration von Geschlecht (bzw. „sex“ und „gender“) in die wissenschaftliche Forschung und Innovation, stellt konkrete Fallbeispiele aus den Bereichen Technologie und Innovation vor und verweist auf wichtige Ressourcen.

Beate Littig kommentiert den Vortrag und bringt ihre langjährige Erfahrung aus dem Bereich der Nachhaltigkeitsforschung ein.

Online-Teilnahme

Der Vortrag findet virtuell über Microsoft Teams statt und wird aufgezeichnet. Die Aufzeichnung wird nach der Veranstaltung auch auf dem YouTube-Kanal des IHS veröffentlicht.