Paneldiskussion: Die Energiewende als Wirtschaftsfaktor. Potenziale, Hürden und Grenzen

Die weltweite Energieversorgung befindet sich im Umschwung. Die Ergebnisse des aktuellen Berichts des Weltklimarats (IPCC), aber auch das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine und die dadurch noch deutlicher sichtbar gewordenen Abhängigkeiten unterstreichen die Notwendigkeit, die Energiewende nicht nur wie geplant umzusetzen, sondern zusätzlich zu beschleunigen. Zu den wesentlichen Bestandteilen der Energiewende zählen der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energieträger, das Thema Energiespeicher, der Netzausbau und die effizientere Nutzung von Energiequellen. Dabei muss auch die Wärmewende zunehmend integriert mit der Elektrizitätswende berücksichtigt werden.

Auch Österreich will mithilfe von ambitionierten Klima- und Energiezielen Teil dieses Wandels sein. Bis 2030 soll der heimische Strombedarf bilanziell zu 100 Prozent mithilfe von erneuerbaren Energiequellen und -trägern (Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse) gedeckt werden, so das 2021 beschlossene Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG). Die Umsetzung dieses Megaprojektes bringt vielfältige Herausforderungen, aber auch Chancen mit sich. So bedarf es beispielsweise umfassender Investitionstätigkeiten, innovativer Lösungsansätze, aber auch Verhaltensanpassungen.

Im Zuge der Paneldiskussion soll die Energiewende insbesondere hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Potenziale, Hürden und Grenzen diskutiert werden. Ausgangspunkt für die Diskussion wird eine neue IHS-Studie zur Quantifizierung der volkswirtschaftlichen Effekte der „Ökostrommilliarde“, welche im Rahmen des EAG umgesetzt wird. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) gefördert.

Fragestellungen

  • Wie kann die Energiewende gelingen?

  • Wie können die Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenziale im Inland besser ausgeschöpft werden?

  • Wie kann die Energiewende sozial gerecht gestaltet werden (Stichwort: Just Transition)?

  • Welche wirtschaftlichen, ökologischen und technologischen Grenzen stehen der einer erfolgreichen Umsetzung entgegen?

Ablauf

Zeit

Inhalt

09:45 – 10:00

Kaffee & Kennenlernen

10:00 – 10:10

Begrüßung durch IHS-Direktor Klaus Neusser, Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie Leonore Gewessler und Moderator Thomas König

10:10 – 10:30

Einleitung

Präsentation der Studie „Ökostrommilliarde“

10:30 – 11:30

Vorstellung der TeilnehmerInnen am Podium

Einstiegsstatements und moderierte Diskussion

11:30 – 12:00

Abschließende Statements, Zusammenführung

Verabschiedung

Ab 12:00

Gemeinsamer Ausklang bei Mittagsbuffet

 

Diskussionsteilnehmer:innen

  • Martina Prechtl-Grundnig, Erneuerbare Energie Österreich

  • Doris Pennetzdorfer, Umweltdachverband

  • Josef Thoman, AK Wien

  • Jürgen Streitner Abteilungsleiter Umwelt- und Energiepolitik, WKO

  • Marie-Theres Thöni, BMK

Studienautor Christian Kimmich, IHS, wird die Diskussion moderieren.

Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, wird die Veranstaltung hier live gestreamt.