Ausgewählte Projekte

Ausgestaltung von Pensionssystemen und Risikoverteilung zwischen Generationen

Projektleiter: Michael Reiter
Projektlaufzeit: Jänner 2019 – Dezember 2020
Finanzierung: OenB Jubiläumsfonds Projekt No. 17815

Projektinformation: In unserem Projekt untersuchen wir die optimale Ausgestaltung des Pensionssystems, unter Berücksichtigung der langfristigen Risiken, die Haushalte tragen müssen. Dazu werden wir empirisch die langfristigen Risiken identifizieren, die am wichtigsten sind für die Sparentscheidung über den Lebenszyklus hinweg, mit Fokussierung auf europäische Daten. Darauf aufbauend entwickeln wir ein Modell mit überlappenden Generationen, um den Effekt dieser Risiken auf das Pensionssystem zu studieren. In diesem Modellrahmen untersuchen wir die Eigenschaften des österreichischen Pensionssystems, und analysieren eine Reihe von Reformvorschlägen, die in der internationalen Diskussion vorgebracht wurden.

Grundlagen einer mikrofundierten Theorie der Geldpolitik

Projektleiter: Michael Reiter
Projektteam: Leopold Zessner-Spitzenberg
Projektlaufzeit: Oktober 2018 – September 2021
Finanzierung: FWF Projekt

Projektinformation: Das Projekt handelt von den grundlegenden Mechanismen, die die Wirkung der Geldpolitik bestimmen, insbesondere ihre Wirkung auf das Investitionsverhalten der Unternehmen. Empirisch scheinen die Investitionen viel weniger auf Zinsänderungen zu reagieren, als man das theoretisch erwarten würde. Wir untersuchen einige Erklärungsansätze, die die Theorie mit der Empirie in Einklang bringen könnten, insbesondere Friktionen auf dem Arbeitsmarkt und Friktionen auf den Finanzmärkten.

Das Verhalten von Rohstoffpreisen vor unterschiedlichen Wirtschaftsentwicklungen

Projektleiter: Michael Obersteiner (IIASA)
Projektteam: Ines Fortin, Jaroslava Hlouskova
Projektlaufzeit: Juli 2018 – Juli 2020
Finanzierung: FWF P30915-G27

Projektinformation: eine detaillierte Projektinformation finden Sie bitte auf der englischen Seite.

Evaluation des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

ProjektleiterIn: KMU Forschung Austria: Peter Kaufmann, IHS: Richard Sellner
Projektteam: Peter Kaufmann, Benjamin Bittschi (IHS), Heiner Depner, Iris Fischl, Elisabeth Nindl, Sascha Ruhland, Richard Sellner (IHS), Tim Vollborth, Julia Wolff von der Sahl
Projektlaufzeit: September 2018 – Mai 2019
Finanzierung: BMWi – Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Deutschland)

Projektinformation: Ziel des Projekts ist die Evaluierung des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) in Deutschland. Das ZIM ist eines der wichtigsten bundesweiten Instrumente der Innovationspolitik in der Deutschland. Das Programm führte im Juli 2008 die Förderprogramme PRO INNO II, INNO-WATT, NEMO und Inno-Net zusammen. Zwar wurden die Förderbedingungen seitdem mehrfach verändert, doch blieb der Grundcharakter des Programms weitgehend gleich: Gefördert werden in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen marktnahe Forschungs- und Entwicklungs-Projekte (FuE-Projekte) durchführen. Das IHS Team übernimmt die mikroökonometrischen Analysen (kausale Effektanalasen) über die Wirkungen (F&E-Additionalität, Innovationsoutputs, Beschäftigungswachstum, …) des Programms.

Der Einfluss der EU-Arbeitsmarktöffnung auf die berufliche Positionierung der ausländischen Arbeitskräfte

Projektleiter: Helmut Hofer
Projektteam: Helmut Hofer, Raphaela Hyee
Projektlaufzeit: März 2018 – Jänner 2019
Finanzierung: Rahmenvertrag mit dem BM für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Projektinformation: Bei den a priori-Abschätzungen der ökonomischen Auswirkungen der Ostöffnung wurde oftmals unterstellt, dass die Arbeitskräfte aus Osteuropa deutlich besser als traditionellen Migranten in Österreich ausgebildet sind und deren Qualifikationsprofil dem der Österreich entsprechen wird. Im Rahmen des Projektes wird untersucht, ob sich die deutlich bessere Qualifikationsstruktur der Zuwanderung aus den ost- und mitteleuropäischen EU-Staaten in den letzten Jahren auch in einer vorteilhafteren beruflichen Positionierung niederschlägt. Anhand der Mikrozensusdaten werden ordered probit-Modelle geschätzt, welche den Einfluss der Nationalität auf die berufliche Position quantifizieren können. Diese Modelle erlauben die Berücksichtigung von zusätzlichen Charakteristika (Geschlecht, Alter, Branche etc.). Die Resultate sollten dazu helfen den Wissensstand über die Integration von Zugewanderten am Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und ihre Determinanten

Projektleiter: Klaus Weyerstrass
Projektteam: Jan Kluge, Sarah Lappöhn, Alexander Schnabl, Martin Wagner
Projektlaufzeit: Jänner 2018 – Dezember 2019
Finanzierung: OeNB - Jubiläumsfonds Projekt No. 17686

Projektinformation: Im aktuellen World Competitiveness Report des WORLD ECONOMIC FORUM landet Österreich auf Rang 18 (von 137). Diese Platzierung ist zwar beachtlich, wirft aber dennoch wichtige Fragen in Bezug auf das vielschichtige und multidimensionale Konzept der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft auf. Im Rahmen dieses Projekts sollen diese Fragen untersucht werden, indem mit einem Mix aus Methoden verschiedene Schlüsselaspekte in den Blick genommen werden. Erstens werden die Totale Faktorproduktivität (TFP) und die Arbeitsproduktivität zerlegt und mithilfe ökonometrischer Methoden untersucht. Dabei sollen die Haupttreiber von Verschiebungen der Produktionsmöglichkeitenkurve identifiziert werden. Zweitens wird eine Stochastic Frontier Analysis (SFA) durchgeführt, um die Entfernung der österreichischen Wirtschaft (und ihrer Sektoren) von der globalen Effizienzgrenze zu bestimmen; auch hier mit einem Fokus auf den Treibern von (In)effizienz. Drittens wird eine Data Envelopment Analysis (DEA) zur Anwendung gebracht, um Effizienz auch im weiteren Sinne und in einem Multi-Output-Setting zu untersuchen, das z. B. auch Umweltfaktoren mit einbezieht. Alle Analysen werden sowohl mit aggregierten als auch mit sektoral und regional disaggregierten Daten für die EU-Mitgliedsländer durchgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den wichtigsten Handelspartnern und den Nachbarländern Österreichs. Die Ergebnisse dieses Projekts werden Schlüsse im Hinblick auf die Determinanten von Produktivitätswachstum und Effizienz zulassen und dadurch konkrete Handlungsoptionen identifizieren.

Makroregionale Strategien und ihre Verbindung zur Kohäsionspolitik

Projetkleiter: Iain Paterson
Projektteam: Daniela Grozea-Helmenstein
Projektlaufzeit: 2017 - 2018
Finanzierung: European Commission, DG Regional And Urban Policy (sub-contract)
Lead Partner: COWI A/S
Projektwebsite: http://ec.europa.eu/regional_policy/en/newsroom/news/2017/12/12-08-2017-new-study-on-eu-macro-regional-strategies

Projektinformation: Die Hautpmerkmale jeder Makro-Region (Baltikum, Donauraum, Adriatische und Ionische Region, und Alpenregion) werden anhand einer Reihe von makroökonomischer Indikatoren, Indikatoren für die Wettbewerbsfähigkeit, Integration und Governance sowie zusammengesetze Indizes charkaterisiert und analysiert. Die Studie befasst sich mit dem Potential des makroregionalen Ansatzes und leistet so einen Beitrag zur künftigen Kohäsionspolitik.

Analyse und Tests von Arbitrage Paritäten

Projektleiter: Leopold Sögner
Projektdauer: Juli 2017 - Juni 2018
Finanzierung: OeNB Jubiläumsfonds Projekt Nr. 17053

Arbeitsmarktflüsse und ihr Beitrag zur Erklärung der Arbeitslosigkeitsentwicklung

Projektleiter: Helmut Hofer
Projektteam: Susanne Forstner, Tamas Papp, Michael Reiter
Projektstart: März 2017
Finanzierung: OeNB - Jubiläumsfondsprojekt No. 17378