Abgeschlossene Projekte


Absolventinnen und Absolventen – Hauptinstanz für den Transfer universitären Wissens. Abschnitt 11.3 des Universitätsberichts 2020

Projektteam: David Binder

Projektlaufzeit: 2020

AuftraggeberIn: BMBWF

Projektinformation:

Der Universitätsbericht des BMBWF informiert den Nationalrat und die interessierte Öffentlichkeit über die bisherige Entwicklung und künftige Ausrichtung der österreichischen öffentlichen Universitäten.

Im vom IHS verfassten Abschnitt „Absolventinnen und Absolventen – Hauptinstanz für den Transfer universitären Wissens“ wird die Entwicklung des Qualifikationsniveaus der österreichischen Bevölkerung im Zeitverlauf und international vergleichend dargestellt. Unter Einbezug von Arbeitsmarktindikatoren und Studien zur Arbeitsmarktnachfrage wird die Situation von Akademikerinnen und Akademikern diskutiert. Thematisiert werden auch Skills und Skill-Mismatch, Zu- und Wegzüge von Hochschulabsolventinnen und -absolventen nach und von Österreich sowie mögliche Folgen der Covid-19-Pandemie. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Übergang von den Hochschulen auf den Arbeitsmarkt.


Labour Market Relevance and Outcomes of Higher Education

Projektteam: Martin Unger

Projektlaufzeit: 2020

Projektinformation (nur auf Englisch verfügbar):

The LMRO Project aims to help governments and higher education institutions (HEIs) enhance the employment outcomes of graduates by better aligning higher education provision and labour markets. Austria, Hungary, Portugal and Slovenia are participating in a European Commission-supported LMRO Partnership Initiative. The project features country-specific analyses, a self-reflection questionnaire by HEIs, and peer learning activities within and among countries. The first of three International Policy and Practice Seminars examined labour market information for learners and HEIs. Working Papers on topics of common interest also inform the project, including the use of labour market information by learners; the emergence of “alternative credentials”; and the use of "big data" to understand the graduate skills sought by employers. Norway, Mexico, and four US states previously participated in the LMRO project.

IHS wrote the LMRO background report for Austria.

For further information, please visit the project website.


Evaluierung der Zugangsregelungen nach § 71b, § 71c, § 71d, UG 2002

Projektteam: Nora Haag, Bianca Thaler, Martin Unger, Patrick Mathä, Stefan Humpl (3s), Alexandra Stieger (3s)

Projektlaufzeit: 2019 - 2020

AuftraggeberIn: BMBWF

Kooperationspartner: 3s research laboratory

Projektinformation:

Die Evaluierung umfasst die Zugangsregelungen von besonders stark nachgefragten Bachelor- und Diplomstudien, vom deutschen Numerus Clausus betroffene Studien sowie an einzelnen Universitäten besonders stark nachgefragte Studienfelder bzw. Studien. Schwerpunkt der Evaluierung ist die Zusammensetzung der StudienwerberInnen hinsichtlich zentraler soziodemographischer Merkmale sowie der Personen, die sich zu einem Studium mit Aufnahmeverfahren angemeldet haben, aber nicht zur Prüfung erschienen sind. Dazu werden mehrere Datenquellen verwendet: Hochschulstatistik des BMBWF, „UStat1“-Daten der Statistik Austria, Daten der Universitäten sowie zwei Umfragen unter den StudienwerberInnen.

Projektbericht im IHS Repository (pdf)


Evaluierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP) nach § 66

Projektteam: Anna Dibiasi, Martin Unger, Stefan Humpl (3s), Kerstin Scherz (3s), Judith Fischer (3s),

Projektlaufzeit: 2019 - 2020

AuftraggeberIn: BMBWF

Projektleitung: 3s research laboratory

Projektinformation:

Die Evaluierung umfasst die Implementierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase (kurz StEOP) gemäß § 66 Universitätsgesetz (UG) 2002. Der Fokus liegt auf der Phase ab der Novelle in BGBI. I Nr. 131/2015. Schwerpunkt der Evaluierung ist, ob und inwieweit die im BGBI. I Nr. 131/2015 festgelegten gesetzlichen Änderungen der Studieneingangs- und Orientierungsphase an den einzelnen Universitäten umgesetzt wurden. Des Weiteren wird untersucht, welche Good Practice Modelle einer StEOP sich identifizieren lassen und wo es zu Problemen in der Umsetzung gekommen ist. Dazu werden mehrere Datenquellen verwendet: Daten der Universitäten, Studierenden-Sozialerhebung 2019, Fokusgruppen mit Studierenden, stichprobenartige Untersuchung von Curricula, Literaturrecherche.


Gesamtevaluierung bisheriger Karriereförderungsprogramme der Universität für Weiterbildung Krems

Projektteam: Angela Wroblewski, Victoria Englmaier

Projektlaufzeit: 2020

AuftraggeberIn: Donauuniversität Krems

Kooperationspartnerin: Birgit Buchinger, Solution Sozialforschung und Entwicklung

Projektinformation:

Die Donau-Universität Krems setzt ein Bündel an Maßnahmen zur Erreichung der in ihrer Leistungsvereinbarung festgeschriebenen Gleichstellungszielsetzung um. Dazu zählen konkret das Karriere-Coaching-Programm, das Mentoring-Programm und das WiedereinsteigerInnen-Programm. Diese drei Angebote sollen hinsichtlich ihrer Umsetzung, Wirkungsweise und Zielerreichung einer Evaluierung unterzogen werden.

Projektbericht im IHS Repository (pdf)


Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Studierendenzahlen. Begonnene und prüfungsaktive Studien an öffentlichen Universitäten

Projektteam: David Binder, Martin Unger, Sarah Zaussinger

Projektlaufzeit: 2019 - 2020

AuftraggeberIn: Österreichische Universitätenkonferenz (uniko)

Projektinformation:

Im Zuge der weltweiten Bildungsexpansion sind die Studierendenzahlen auch in Österreich in den letzten Jahrzehnten bis zum Studienjahr 2016/17 gestiegen. Seither ist an den österreichischen Universitäten allerdings eine Trendumkehr zu beobachten: Die StudienanfängerInnenzahlen gingen zurück. Im Rahmen dieser Studie werden potentielle Einflussfaktoren auf die Studierendenzahlen gesammelt. Danach wird unter Nutzung der Hochschulstatistik und der Prüfungsdaten des BMBWF sowie diverser weiterer Datenquellen herausgearbeitet, wie stark sich die demographische Entwicklung, Reifeprüfungsquoten, Übertrittsraten von MaturantInnen an die Universitäten, Mehrfachinskriptionen, Aufnahmeverfahren, der Ausbau anderer Hochschulsektoren, österreichische Studierende im Ausland und Konjunkturzyklen in den letzten Jahren auf die Zahl der begonnenen und prüfungsaktiven Studien ausgewirkt haben.


EUROGRADUATE Pilot-Studie

Projektteam: Martin Unger, Robert Jühlke, Philipp Droll, Johanna Dau, Angelika Grabher-Wusche, Sigrid Maurer

Projektlaufzeit: 2018-2019

AuftraggeberIn: Europäische Kommission

Projektinformation:

Die EUROGRADUATE Pilot Studie zielt darauf ab, der Europäischen Kommission und den Mitgliedsländern eine fundierte Grundlage für die Entscheidung zu bieten, ob regelmäßig eine EU-weite AbsolventInnenbefragung durchgeführt werden soll. Sie ist das Folge-Projekt zur EUROGRADUATE Machbarkeitsstudie, an der das IHS ebenfalls zentral beteiligt war. Ergebnis der Pilot-Studie sollen konkrete Guidelines sein, wie eine solche EU-weite Studie durchzuführen ist, um höchstmögliche Datenqualität und Vergleichbarkeit über alle EU-Mitgliedsländer zu garantieren und die drängendsten Fragen von Stakeholdern auf nationaler wie auf EU-Ebene zu beantworten.

Die EUROGRADUATE Pilot-Studie liefert zudem hochqualitative Daten für die teilnehmenden Länder, die für deren hochschulpolitische Strategien von großer Relevanz sind.  

Die Pilot-Studie wurde im Herbst 2018 in sechs Pilot-Ländern (eines davon Österreich) durchgeführt. Die Studie richtet sich an AbsolventInnen ein und fünf Jahre nach ihrem Abschluss um kurz- und mittelfristige Entwicklungen abschätzen zu können. Die zentralen Themen die in der EUROGRADUATE Pilot-Studie behandelt werden sind: Arbeitsmarkt-Relevanz, Skills, (internationale) Mobilität und demokratische Werte.

Die Pilot-Studie wird vom EUROGRADUATE-Konsortium durchgeführt, das aus folgenden Institutionen besteht: Research Centre for Education and the Labour Market (Maastricht), Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (Hannover), Institut für Höhere Studien (Wien), DESAN Research Solutions (Amsterdam), cApStAn (Brüssel/Philadelphia) und GESIS Leibnitz-Institut für Sozialwissenschaften (Köln). Die Hochschulforschungs-Gruppe HER am IHS ist einer der drei Lead-Partner im Konsortium und verantwortlich für die Durchführung der Studie in den Pilot-Ländern in enger Kooperation mit den nationalen Forschungsteams.

Weitere Informationen finden sich auf der Projekt Website: www.eurograduate.eu


Monitoring der Aufnahmeverfahren (2015/16 - 2018/19)

Projektteam: Bianca Thaler, Nora Haag, Patrick Mathä

Projektlaufzeit: 2018 - 2019

AuftraggeberInnen: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)

Projektinformationen:

Das Monitoring umfasst die Zugangsregelungen von besonders stark nachgefragten Bachelor- und Diplomstudien (Architektur, Biologie, Informatik, Pharmazie, Wirtschaft, Publizistik) sowie vom deutschen Numerus Clausus betroffene Studien (Medizin, Psychologie, Veterinärmedizin). Analysiert wird die Entwicklung der AnfängerInnenzahlen hinsichtlich zentraler soziodemographischer Merkmale sowie Veränderungen in der soziodemografischen Zusammensetzung der StudienwerberInnen in den Stufen der Aufnahmeverfahren. Dazu werden mehrere Datenquellen verwendet: Hochschulstatistik des BMBWF, „UStat1“-Daten der Statistik Austria, Daten der Universitäten sowie eine Umfrage unter den StudienwerberInnen.


Veterinärmedizinische Versorgung in Österreich

Projektteam: David Binder, Martin Unger, Berta Terzieva, Nora Haag, Patrick Mathä, Judith Engleder

Projektlaufzeit: 2018 - 2019

AuftraggeberInnen: Veterinärmedizinische Universität Wien, Österreichische Tierärztekammer, BMASGK

Projektinformationen:

Im Rahmen dieser Studie werden verschiedene Entwicklungen in der Ausbildung und Praxis der Veterinärmediziner­Innen in Österreich diskutiert. Der Fokus liegt dabei auf der (regionalen) veterinärmedizinischen Versorgung im Allgemeinen und der Nutztierpraxis im Speziellen. Die multimethodische Herangehensweise – der Einbezug einer Vielzahl administrativer Daten, quantitative Erhebungen sowie qualitative Interviews unter Tierärzt­Innen und Stakeholder­Innen – ermöglicht einen Einblick in den Ist-Stand und mögliche zukünftige Entwicklungen der veterinärmedizinischen Versorgung in Österreich, in die Ausbildungsfunktion der Veterinärmedizinischen Universität Wien und in den Wandel des Berufsfelds.

Projektbericht im IHS Repository (pdf)


Graduate Impact Survey (GIS) 2018

Projektteam:Martin Unger, Berta Terzieva, Judith Engleder

Konsortium: Gustav-Stresemann-Institut (GSI), MOSAIC by Patricia Morales Sanchez, Institut für Höhere Studien (IHS), wilhelm innovative medien (wiminno)

Projektlaufzeit: 2017 - 2019

AuftraggeberInnen: Directorate-General for Education, Youth, Sport and Culture, European Commission

Projektinformationen:

Der Graduate Impact Survey (GIS) 2018 wurde unter Studierenden und AbsolventInnen des Erasmus Mundus Joint Master Degree (EMJMD) Programms durchgeführt, um die langfristigen Auswirkungen der Teilnahme an diesen Programmen auf die berufliche und persönliche Entwicklung zu ermitteln. Im Vergleich zu früheren Umfragerunden bietet GIS 2018 detailliertere Ergebnisse nach Herkunftsregionen und Studienbereichen. Zusammen mit der Kohortenanalyse und den unterschiedlichen Wahrnehmungen und Erwartungen aktueller und ehemaliger Studierender, tragen diese empirischen Analysen zur langfristigen Qualitätssicherung von EMJMD-Programmen bei.

EMA Website: www.em-a.eu

Projektbericht (auf Englisch)


Frauenkarrieren im Hochschulmanagement

Projektteam: Angela Wroblewski

Projektlaufzeit: 2016 - 2018

AuftraggeberInnen: BMWFW

Projektinformation:

In Österreich ist es innerhalb von nur einigen Jahren gelungen, den Frauenanteil im Universitätsmanagement deutlich zu erhöhen. Im Rahmen des Projekt werden drei Fragen adressiert: Es stellt sich nun einerseits die Frage, ob und inwiefern mit der Erhöhung des Frauenanteils im Universitätsmanagement strukturelle Effekte im Hinblick auf Gleichstellung einhergingen. Kam es tatsächlich zu mehr Gleichstellung an Universitäten? Haben sich infolge der stärkeren Präsenz von Frauen Entscheidungsprozesse und -kriterien verändert? Zum anderen stellt sich die Frage nach den Effekten der Managementtätigkeit auf die individuelle Karriere von Frauen und Männern. Welcher Stellenwert kommt der Tätigkeit im Rektorat für die weitere Karriere von Frauen und Männern zu? Welche Motivation und Karriereplanung liegt der Entscheidung für die Übernahme der Managementfunktion zugrunde? Ist damit ein dauerhafter Wechsel ins Hochschulmanagement intendiert oder ist eine Rückkehr in die Wissenschaft geplant? Im Zusammenhang mit der Frage nach den Effekten auf individueller Ebene stellt sich auch die Frage nach spezifischem Unterstützungsbedarf und erforderlichen Begleitmaßnahmen, um zu verhindern, dass eine angestrebte Karriere im Hochschulmanagement bzw. eine angestrebte Rückkehr in die Wissenschaft nicht realisiert werden kann. Es wird daher drittens der Frage nachgegangen, welche internationale Good Practice-Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in Spitzenpositionen im Hochschulmanagement identifiziert werden können und an welchem Modell von Hochschulmanagementkarriere sich diese orientieren.


EUROSTUDENT VI

Projektteam: Angelika Grabher-Wusche, Martin Unger, Iris Schwarzenbacher, Daiga Kuzmane, Berta Terzieva, Andra Precup

Projektlaufzeit: 2016 - 2018

AuftraggeberInnen: die beteiligten Staaten in Kooperation mit sechs internationalen PartnerInnen

Projektinformation: Vergleich der Lebens- und Studiensituation von Studierenden in rund 30 Staaten auf Basis von Online-Erhebungen. HER ist verantwortlich für den internationalen Fragebogen, die Datenqualität und die Betreuung der 30 ForscherInnenteams.

Projekt Website: www.eurostudent.eu


best2: beeinträchtigt studieren [in Deutschland]

Projektteam: Sarah Zaussinger, Martin Unger, Julia Brenner

Projektlaufzeit: 2015 - 2018

KooperationspartnerInnen: DZHW, DSW

Projektinformation:

Mit best2 werden zum zweiten Mal in Deutschland Daten zur Situation Studierender mit studienerschwerenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen erhoben. Das Hauptaugenmerk der Befragung liegt auf den Schwierigkeiten und Barrieren, mit denen sich gesundheitlich Beeinträchtigte im Studium und beim Studienzugang konfrontiert sehen.

Projekt Website: www.best-umfrage.de


AbsolventInnen- und Studierendenmonitorings

Projektteam: Bianca Thaler, Martin Unger, David Binder, Patrick Mathä

Projektlaufzeit: wiederkehrend

AuftraggeberInnen: verschiedene Hochschulen

Projektinformation:

Das IHS führte in den letzten Jahren im Auftrag mehrerer Hochschulen (z.B. Universität Graz, WU Wien, Kunstuniversität Graz, MedUni Wien, MedUni Graz) Trackings von AbsolventInnen am Arbeitsmarkt durch. Dazu werden Daten der Arbeitsmarktdatenbank (AMDB) des AMS und des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger verwendet. Diese Daten ermöglichen u.a. Auswertungen des Arbeitsmarktstatus der AbsolventInnen. Weitere Auswertungen betreffen bspw. die Arbeitsmarktintegration, Arbeitslosigkeitsepisoden, das Einkommen sowie die Wirtschaftsbrachen, in denen die AbsolventInnen tätig sind.
Gemeinsam mit der Universität Graz und der WU Wien wurde seit 2016 außerdem begonnen, ein Studierendenmonitoring zu erarbeiten, in dem die Schwerpunkte auf Erfolgs- und Abbruchquoten in den einzelnen Studienrichtungen und dem Zusammenhang von Erwerbstätigkeit und Studienfortschritt liegen. Für diese Analysen werden neben der Arbeitsmarktdatenbank die Studierenden-, AbsolventInnen- und Prüfungsdaten der Universitäten genutzt. Seit Anfang 2018 gehen die dabei gewonnenen Erkenntnisse in die Entwicklung eines österreichweiten Studierendenmonitorings ein.


Vielfältige Exzellenz. Fallstudien exzellenter Universitäten

Projektteam: Lorenz Lassnigg, Martin Unger, David Binder, Berta Terzieva, Bianca Thaler

Projektlaufzeit: 2017

Projektinformation: Der Begriff „Exzellenz“ erlangte zuletzt vor allem im politischen Hochschuldiskurs größere Relevanz. Mehrere Staaten legten z.B. Exzellenzinitiativen für Hochschulen auf, die stark an den Kriterien internationaler Universitätsrankings orientiert sind. Diese Studie nähert sich dem Exzellenzbegriff in der Hochschulforschung durch einen kurzen geschichtlichen Abriss an. Danach werden Fallbeispiele von sechs Universitäten zu verschiedenen Aspekten von Exzellenz dargestellt und ihre Übertragbarkeit auf die hiesige Situation diskutiert.


Datenbroschüre "Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung in Österreich"

Projektteam:  Angela Wroblewski

Projektlaufzeit: 2017

AuftraggeberInnen:  BMWFW

Projektinformation:

Im Zuge der Implementierung des Universitätsgesetzes 2002 bzw. dessen zentraler Steuerungsmechanismen (Leistungsvereinbarung, Wissensbilanz) wurde ein Monitoring aufgebaut, das die zentralen Indikatoren enthält, die in der Wissensbilanz zum Nachweis der Zielerreichung herangezogen werden. Die für Fragen der Gleichstellung relevanten Indikatoren wurden in einem eigenen Gender Monitoring zusammengefasst.

Bislang wurde das Gender Monitoring jedoch nicht für eine vergleichende Darstellung des Status Quo von Gleichstellung bzw. seiner Entwicklung zwischen Universitäten, Wissenschaftsbereichen oder zwischen dem Universitätssektor und dem FH-Sektor herangezogen. 

Ziel der Broschüre ist es, die im Gender Monitoring enthaltenen Informationen zu nutzen, um den unterschiedlichen Status Quo im Hinblick auf Gleichstellung an Universitäten und Fachhochschulen sowie Fortschritte in den letzten 10 Jahren aufzuzeigen. Dabei soll insbesondere auf die Bandbreite im Hinblick auf Gleichstellung eingegangen werden, um auch den Handlungsspielraum von Institutionen aufzuzeigen. Die Broschüre soll dazu dienen, den Gleichstellungsdiskurs anzuregen und verstärkt good practices zu diskutieren.


MINT an öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen sowie am Arbeitsmarkt. Eine Bestandsaufnahme

Projektteam:  David Binder, Bianca Thaler, Martin Unger, Brigitte Ecker, Patrick Mathä, Sarah Zaussinger

Projektlaufzeit: 2016 - 2017

Auftraggeber: BMWFW

Projektinformation: Oftmals wird in Hinblick auf den Arbeitsmarkt von einem Mangel an Graduierten sogenannter MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) berichtet. Ziel dieser Studie ist es, detailliert die Entwicklung des Angebots an MINT-AbsolventInnen und deren Situation am Arbeitsmarkt herauszuarbeiten. Dafür werden neben einer ausführlichen Literaturrecherche verschiedene Datenquellen analysiert (Hochschulstatistik des BMWFW, Arbeitsmarktdatenbank, Studierenden-Sozialerhebung 2015) und ExpertInneninterviews durchgeführt.

Projektbericht im IHS Repository (pdf)


Studierenden-Sozialerhebung 2015

Projektteam: Sarah Zaussinger, Martin Unger, Bianca Thaler, Anna Dibiasi, Angelika Grabher-Wusche, Berta Terzieva, Julia Litofcenko, David Binder, Julia Brenner, Sara Stjepanovic, Patrick Mathä, Andrea Kulhanek

Projektlaufzeit: 2015 - 2017

AuftraggeberInnen: BMWFW

Projektinformation: Online-Umfrage unter Studierenden zu ihrer Lebens- und Studiensituation, die alle 3-4 Jahre durchgeführt wird und an der fast 50.000 Studierende teilnehmen. Die Studie deckt zahlreiche Themen ab und fokussiert auf unterschiedliche Studierendengruppen. Es entstehen mehrere gruppen- und themenspezifische Berichte.

Projekt Website: www.sozialerhebung.at

Twitter: @sozialerhebung


Zusatzberichte zur Studierenden-Sozialerhebung 2015

Projektinformation: Zusätzlich zu den Kernberichten dieser österreichweiten Befragung unter Studierenden, wurden Zusatzberichte zu spezifischen Themen veröffentlicht:

Projekt Website: www.sozialerhebung.at

Twitter: @sozialerhebung


EUROGRADUATE - Feasibility study for a European graduate study

Projektteam:  Martin Unger, Angelika Grabher-Wusche

Projektlaufzeit: 2013 - 2016

Projektförderung: Lifelong Learning Program der EU

KooperationspartnerInnen:  DZHW Hannover, Education Policy Centre Charles University Prague, ESU Brussels

Projektinformation (in English only):

The EUROGRADUATE feasibility study investigates the establishment of a sustainable study on Europe’s higher education graduates by exploring the requirements for a European graduate study, the existing capacities for monitoring European graduates, the point of departure at national level and the options for organizing and financing a European graduate study.

The IHS is part of an international consortium which is led by the German Center for Research on Higher Education and Science Studies (DZHW; Germany, lead partner) and completed by the European Policy Centre (EPC; Czech Republic) as well as the European Students’ Union (ESU; Belgium). Within this framework, the IHS is inter alia responsible for the research on the requirements on policy and stakeholder level for a European graduate study and for the quality assurance in the project.

Projekt Website: www.eurograduate.eu


PL4SD (Peer Learning for the Social Dimension)

Projektteam: Martin Unger, Iris Schwarzenbacher, Petra Wejwar, Sarah Zaussinger, Andrea Kulhanek, Georg Fochler

Projektlaufzeit: 2012 - 2015

Projektförderung: Lifelong-Learning Programm der EU (EACEA)

Projektinformation: Das Projekt Peer Learning for the Social Dimension fand in enger Kooperation mit dem Bologna-Prozess und seinen 47 Mitgliedsstaaten statt. Dabei wurde eine Datenbank mit Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Situation von Studierenden angelegt, exemplarisch country reviews zur nationalen social dimension policy in Litauen, Armenien und Kroatien durchgeführt sowie größere Konferenzen (www.socialdimension-he.eu) zum Thema abgehalten.

Projektbericht im IHS Repository (auf Englisch)


Student mobility in the EHEA

Projektteam: Angelika Grabher-Wusche, Petra Wejwar, Martin Unger, Berta Terzieva, Julia Litofcenko

Projektlaufzeit: 2013–2014

AuftraggeberInnen: BMWFW; für die internationale Bologna Follow-Up Group

Projektinformation: Die Kurzstudie analysiert unterrepräsentierte Studierendengruppen bei befristeten Auslandsaufenthalten und Ungleichgewichte zwischen den Staaten des Europäischen Hochschulraumes bei der Aufnahme internationaler Studierender.

Weitere Informationen:

Tabellen und interaktive Diagramme (auf Englisch)

Report im IHS Repository (auf Englisch)


Dropouts ≠ Dropouts. Wege nach dem Abgang von der Universität

Projektteam: Martin UngerBianca Thaler, Georg Fochler, Julia Litofcenko, Stephan Kratochwill

Projektlaufzeit: 2013 - 2014

Auftraggeber: Österreichische Universitätenkonferenz (uniko)

Projektinformation: In diesem Projekt wurde der Frage nachgegangen, was Universitäts-Dropouts nach dem Studienabbruch tun. RückkehrerInnen und UniversitätswechslerInnen werden dabei in Form von „Abgängen“ behandelt, aber nicht als „Dropouts im eigentlichen Sinn“ angesehen. Als Datenquelle wurden Administrativdaten (Daten der Universitäten und Daten aus der Arbeitsmarktdatenbank) herangezogen, womit Wanderungsbewegungen zwischen den Universitäten und Einstiege in den Arbeitsmarkt analysiert wurden.

In der Studie wurden die unterschiedlichen Wege nach dem Abgang (Rückkehr an eigene/andere Universität, Wechsel an andere Universität, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit, etc.) für verschiedene Gruppen (nach Geschlecht, Alter, Universitäten, Fachgruppen, etc.) dargestellt. Weiters wurde die Arbeitsmarktperformance von Dropouts im Zeitraum vier Jahre vor bis vier Jahre nach dem Dropout dargestellt, d.h. wie viele waren zum jeweiligen Zeitpunkt angestellt, ArbeiterIn, verbeamtet oder selbständig („Arbeitsmarktintegration“)? Bzw. wie viele waren zum jeweiligen Zeitpunkt arbeitslos (mit oder ohne Leistungsbezug)? Als spezielle Gruppen wurden außerdem frühe Abgänge (Abgänge ohne Dropouts, sowie Dropouts) und späte Dropouts behandelt. Anhand der Arbeitsmarktintegration vor und nach der Erstzulassung erfolgte ein Vergleich früher Abgänge mit (Weiter-)Studierenden – dabei wurde auch die Prüfungsaktivität als Unterscheidungsmerkmal herangezogen. Späte Dropouts wurden hingegen AbsolventInnen gegenübergestellt, wobei ebenfalls die Arbeitsmarktintegration, und darüber hinaus das Brutto-Jahreseinkommen als Vergleichsgrundlagen herangezogen wurden.

Projektbericht im IHS Repository


best1: beeinträchtigt studieren [in Deutschland]

Projektteam: Martin Unger, Sarah Zaussinger, Petra Wejwar, Andrea Kulhanek

Projektlaufzeit: 2010 - 2012

Kooperationspartner: DZHW, DSW

Projektinformation: Breit angelegte Online-Befragung von Studierenden in Deutschland, die eine studienerschwerende Behinderung, chronische Erkrankung oder sonstige gesundheitliche Beeinträchtigung aufweisen.

Projektwebsite: www.best-umfrage.de


Die "Third Mission" der Hochschulen und die Rolle der Hochschulen im Dreieck Lehre, Forschung und Innovation

Projektteam: Lorenz Lassnigg, Jakob Hartl, Martin Unger, Iris Schwarzenbacher

Projektlaufzeit: 2012 - 2016

AuftraggeberInnen: Stadt Wien (City of Vienna); OECD

KooperationspartnerInnen: WU Wien (Michaela Trippl)

Projektinformation:

Das Projekt gliedert sich in zwei Teile: Das  Ziel des ersten Teils  besteht  darin,  einen  neueren  Diskurs  aus  der  internationalen  Hochschulforschung  und  Hochschulpolitik,  der  sich  unter  dem  Stichwort  der  „Third  Mission“ von  Universitäten entwickelt  hat,  für  Wien  fruchtbar  zu  machen. Das  Projekt umfasst erstens    eine    Aufarbeitung    der internationalen  Diskurse,  um  diese  für  Österreich  nutzbar  zu  machen,  und  zweitens  eine erste  institutionelle  und  empirische  Analyse  der  Wahrnehmung  und  Umsetzung  der  „Third Mission“ mit  dem  Schwerpunkt  auf  Wien. Systematisch  kann  man  die  Wahrnehmung  der „Third Mission“ im Überschneidungsbereich von Hochschulpolitik einerseits und Innovations- und  Wettbewerbspolitik  andererseits  betrachten,  gewissermaßen  von  der  Perspektive  der Angebots- bzw.  der Nachfrage- und  Nutzungsseite  in Hinblick  auf  die  Leistungen  der Hochschulen.

Projektbericht

Im zweiten Teil wird eine kritische Analyse der Literatur zur Tragfähigkeit des Konzepts des Knowledge Triangle (KT)  als  Basis  für  Politik  wird  präsentiert.  Es  zeigt  sich  eine  Spaltung  zwischen  den politischen  Diskursen  und  der  Forschung.  KT  erscheint  als  oberflächliches  politisches Konzept,  zu  dem  es  (noch)  (fast)  keine  Forschungsergebnisse  gibt,  es  wurden  auch  nur wenige Ansätze einer Realisierung gefunden. Auf Basis eines analytischen Rahmens werden die drei involvierten zweifach-Interaktionen im  Dreieck  untersucht,  und  es  werden  Extrapolationen  auf  die  Dreifach-Interaktion vorgenommen.  Einen  Schwerpunkt  bildet  die  „Third  Mission“  der  Universitäten.  Eine wesentliche  Herausforderung  für  eine  KT  Politik  besteht  darin,  dass  diese  die  vorherrschende  Tendenz  der  Differenzierung  im  Hochschulwesen  zugunsten  einer  (Re)Integration der Funktionen „umdrehen“ muss

Kritsche Analyse