Das Kompetenzzentrum beschäftigt sich mit den zentralen Herausforderungen für die innere Sicherheit Österreichs. Wirtschaftliche und soziale Stabilität sind ihre Eckpfeiler; damit verbunden sind das Vertrauen in die öffentliche Ordnung und das subjektive Sicherheitsgefühl. Zunehmend komplexe globale Wirtschaftsverhältnisse und politische Entscheidungsprozesse verursachen gesellschaftliche Unsicherheit und Destabilisierung. Darüber hinaus lassen sich auch Gefährdungspotenziale antizipieren, die sich aus dem technologischen Wandel ergeben können, etwa aus der Digitalisierung der Kommunikationsströme im privaten und unternehmerischen Bereich ebenso wie in der öffentlichen Verwaltung.

Wesentliche Forschungsfragen im Kompetenzzentrum widmen sich daher der Analyse solcher Unsicherheitsszenarien als Grundlage für fundierte Gegenstrategien. Dazu zählen sozioökonomische Umfeldanalysen ebenso wie Kosten-Nutzen-Abwägungen. Durch Evaluierungen  und regelmäßiges Monitoring über längere Zeitreihen hinweg werden Maßnahmen überprüft und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet. Anhand wissenschaftlicher Kriterien sollen die sozialen Kosten von Unsicherheitspotenzialen eruiert und die Effekte von Prävention und Intervention abschätzbar gemacht werden.

Leiterin Kompetenzzentrum

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Kirchner Susanne

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