Forschungsplattform: Gender und Diversität

Frauen-,  Gender- und Diversitätsforschung hat eine lange Tradition am IHS und ist in mehreren Forschungsgruppen als thematischer Schwerpunkt verankert.

Die Plattform vernetzt ForscherInnen, die Gender- und Diversitätsfragestellungen im Kontext der am IHS etablierten Forschungsgruppen bearbeiten, intern und nach außen. Ziel der Plattform ist es, die Ergebnisse der Gender- und Diversitätsforschung am IHS zu präsentieren und ihre Integration in die am IHS vertretenen Forschungsthemen zu stärken. Diese Zielsetzung soll durch den im Rahmen der Plattform organisierten Austausch (Vorträge, Workshops und Konferenzen) mit nationalen und internationalen ExpertInnen vorangetrieben werden.

Die Plattform bezieht sich auf ein theoriegeleitetes Verständnis von Gender als  „soziales Geschlecht“, das sozial konstruiert und strukturwirksam ist. Geschlecht wird dabei in einem intersektionalen Verständnis stets als verwoben mit anderen Ungleichheitsdimensionen verstanden, wie z.B. dem sozioökonomischen Status und Bildungsstand, der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, physischen und psychischen Verfasstheiten, dem Alter oder der sexuellen bzw. Geschlechts-Identität. Die ökonomische und soziale Situation von LGBTIQs[1] ist als spezifischer Schwerpunkt am IHS etabliert.  

 


[1] LGBTIQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, intersex und queer/questioning als Formen der Selbst-Definition/-Artikulation und für spezifische soziale Lebensmodelle.

Koordinatorin

Bild Angela Wroblewski

Wroblewski Angela

+43 1 59991 135
wroblews(at)ihs.ac.at
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