Abgeschlossene Projekte

 

 

EUROSTUDENT VI

Projektteam: Angelika Grabher-Wusche, Martin Unger, Iris Schwarzenbacher, Daiga Kuzmane, Berta Terzieva, Andra Precup

Projektlaufzeit: 2016-2018

AuftraggeberInnen: die beteiligten Staaten in Kooperation mit sechs internationalen PartnerInnen

Projektinformation: Vergleich der Lebens- und Studiensituation von Studierenden in rund 30 Staaten auf Basis von Online-Erhebungen. HER ist verantwortlich für den internationalen Fragebogen, die Datenqualität und die Betreuung der 30 ForscherInnenteams.

Projekt Website: www.eurostudent.eu

 

Vielfältige Exzellenz. Fallstudien exzellenter Universitäten

Projektteam: Lorenz Lassnigg, Martin Unger, David Binder, Berta Terzieva, Bianca Thaler

Projektlaufzeit: 2017

Projektinformation: Der Begriff „Exzellenz“ erlangte zuletzt vor allem im politischen Hochschuldiskurs größere Relevanz. Mehrere Staaten legten z.B. Exzellenzinitiativen für Hochschulen auf, die stark an den Kriterien internationaler Universitätsrankings orientiert sind. Diese Studie nähert sich dem Exzellenzbegriff in der Hochschulforschung durch einen kurzen geschichtlichen Abriss an. Danach werden Fallbeispiele von sechs Universitäten zu verschiedenen Aspekten von Exzellenz dargestellt und ihre Übertragbarkeit auf die hiesige Situation diskutiert.

 

Datenbroschüre "Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung in Österreich"

Projektteam:  Angela Wroblewski

Projektlaufzeit: 2017

AuftraggeberInnen:  BMWFW

Projektinformation:

Im Zuge der Implementierung des Universitätsgesetzes 2002 bzw. dessen zentraler Steuerungsmechanismen (Leistungsvereinbarung, Wissensbilanz) wurde ein Monitoring aufgebaut, das die zentralen Indikatoren enthält, die in der Wissensbilanz zum Nachweis der Zielerreichung herangezogen werden. Die für Fragen der Gleichstellung relevanten Indikatoren wurden in einem eigenen Gender Monitoring zusammengefasst.

Bislang wurde das Gender Monitoring jedoch nicht für eine vergleichende Darstellung des Status Quo von Gleichstellung bzw. seiner Entwicklung zwischen Universitäten, Wissenschaftsbereichen oder zwischen dem Universitätssektor und dem FH-Sektor herangezogen. 

Ziel der Broschüre ist es, die im Gender Monitoring enthaltenen Informationen zu nutzen, um den unterschiedlichen Status Quo im Hinblick auf Gleichstellung an Universitäten und Fachhochschulen sowie Fortschritte in den letzten 10 Jahren aufzuzeigen. Dabei soll insbesondere auf die Bandbreite im Hinblick auf Gleichstellung eingegangen werden, um auch den Handlungsspielraum von Institutionen aufzuzeigen. Die Broschüre soll dazu dienen, den Gleichstellungsdiskurs anzuregen und verstärkt good practices zu diskutieren.

 

MINT an öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen sowie am Arbeitsmarkt. Eine Bestandsaufnahme

Projektteam:  David Binder, Bianca Thaler, Martin Unger, Brigitte Ecker, Patrick Mathä, Sarah Zaussinger

Projektlaufzeit: 2016-2017

Auftraggeber: BMWFW

Projektinformation: Oftmals wird in Hinblick auf den Arbeitsmarkt von einem Mangel an Graduierten sogenannter MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) berichtet. Ziel dieser Studie ist es, detailliert die Entwicklung des Angebots an MINT-AbsolventInnen und deren Situation am Arbeitsmarkt herauszuarbeiten. Dafür werden neben einer ausführlichen Literaturrecherche verschiedene Datenquellen analysiert (Hochschulstatistik des BMWFW, Arbeitsmarktdatenbank, Studierenden-Sozialerhebung 2015) und ExpertInneninterviews durchgeführt.

Projektbericht im IHS Repository (pdf)

Weitere Informationen zum Projekt

 

Studierenden-Sozialerhebung 2015

Projektteam: Sarah Zaussinger; Martin Unger; Bianca Thaler; Anna Dibiasi; Angelika Grabher-Wusche; Berta Terzieva; Julia Litofcenko; David Binder; Julia Brenner; Sara Stjepanovic; Patrick Mathä; Andrea Kulhanek

Projektlaufzeit: 2015-2017

AuftraggeberInnen: BMWFW

Projektinformation: Online-Umfrage unter Studierenden zu ihrer Lebens- und Studiensituation, die alle 3-4 Jahre durchgeführt wird und an der fast 50.000 Studierende teilnehmen. Die Studie deckt zahlreiche Themen ab und fokussiert auf unterschiedliche Studierendengruppen. Es entstehen mehrere gruppen- und themenspezifische Berichte.

Projekt Website: www.sozialerhebung.at

Twitter: @sozialerhebung

 

Zusatzberichte zur Studierenden-Sozialerhebung 2015

Projektinformation: Zusätzlich zu den Kernberichten dieser österreichweiten Befragung unter Studierenden, wurden Zusatzberichte zu spezifischen Themen veröffentlicht:

Projekt Website: www.sozialerhebung.at

Twitter: @sozialerhebung

 

EUROGRADUATE - Feasibility study for a European graduate study

Projektteam:  Martin Unger, Angelika Grabher-Wusche

Projektlaufzeit: 2013-2016

Projektförderung: Lifelong Learning Program der EU

KooperationspartnerInnen:  DZHW Hannover, Education Policy Centre Charles University Prague, ESU Brussels

Projektinformation (in English only):

The EUROGRADUATE feasibility study investigates the establishment of a sustainable study on Europe’s higher education graduates by exploring the requirements for a European graduate study, the existing capacities for monitoring European graduates, the point of departure at national level and the options for organizing and financing a European graduate study.

The IHS is part of an international consortium which is led by the German Center for Research on Higher Education and Science Studies (DZHW; Germany, lead partner) and completed by the European Policy Centre (EPC; Czech Republic) as well as the European Students’ Union (ESU; Belgium). Within this framework, the IHS is inter alia responsible for the research on the requirements on policy and stakeholder level for a European graduate study and for the quality assurance in the project.

Projekt Website: www.eurograduate.eu

 

PL4SD (Peer Learning for the Social Dimension)

Projektteam: Martin Unger, Iris Schwarzenbacher, Petra Wejwar, Sarah Zaussinger, Andrea Kulhanek, Georg Fochler

Projektlaufzeit: 2012–2015

Projektförderung: Lifelong-Learning Programm der EU (EACEA)

Projektinformation: Das Projekt Peer Learning for the Social Dimension fand in enger Kooperation mit dem Bologna-Prozess und seinen 47 Mitgliedsstaaten statt. Dabei wurde eine Datenbank mit Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Situation von Studierenden angelegt, exemplarisch country reviews zur nationalen social dimension policy in Litauen, Armenien und Kroatien durchgeführt sowie größere Konferenzen (www.socialdimension-he.eu) zum Thema abgehalten.

Projektwebsite: www.pl4sd.eu (auf Englisch)

Twitter: @PL4SD

Projektbericht im IHS Repository (auf Englisch)

 

Student mobility in the EHEA

Projektteam: Angelika Grabher-Wusche, Petra Wejwar, Martin Unger, Berta Terzieva, Julia Litofcenko

Projektlaufzeit: 2013–2014

AuftraggeberInnen: BMWFW; für die internationale Bologna Follow-Up Group

Projektinformation: Die Kurzstudie analysiert unterrepräsentierte Studierendengruppen bei befristeten Auslandsaufenthalten und Ungleichgewichte zwischen den Staaten des Europäischen Hochschulraumes bei der Aufnahme internationaler Studierender.

Weitere Informationen:

Tabellen und interaktive Diagramme (auf Englisch)

Report im IHS Repository (auf Englisch)

 

Dropouts ≠ Dropouts. Wege nach dem Abgang von der Universität

Projektteam: Martin Unger, Bianca Thaler, Georg Fochler, Julia Litofcenko, Stephan Kratochwill

Projektlaufzeit: 2013–2014

Auftraggeber: Österreichische Universitätenkonferenz (uniko)

Projektinformation: In diesem Projekt wurde der Frage nachgegangen, was Universitäts-Dropouts nach dem Studienabbruch tun. RückkehrerInnen und UniversitätswechslerInnen werden dabei in Form von „Abgängen“ behandelt, aber nicht als „Dropouts im eigentlichen Sinn“ angesehen. Als Datenquelle wurden Administrativdaten (Daten der Universitäten und Daten aus der Arbeitsmarktdatenbank) herangezogen, womit Wanderungsbewegungen zwischen den Universitäten und Einstiege in den Arbeitsmarkt analysiert wurden.

In der Studie wurden die unterschiedlichen Wege nach dem Abgang (Rückkehr an eigene/andere Universität, Wechsel an andere Universität, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit, etc.) für verschiedene Gruppen (nach Geschlecht, Alter, Universitäten, Fachgruppen, etc.) dargestellt. Weiters wurde die Arbeitsmarktperformance von Dropouts im Zeitraum vier Jahre vor bis vier Jahre nach dem Dropout dargestellt, d.h. wie viele waren zum jeweiligen Zeitpunkt angestellt, ArbeiterIn, verbeamtet oder selbständig („Arbeitsmarktintegration“)? Bzw. wie viele waren zum jeweiligen Zeitpunkt arbeitslos (mit oder ohne Leistungsbezug)? Als spezielle Gruppen wurden außerdem frühe Abgänge (Abgänge ohne Dropouts, sowie Dropouts) und späte Dropouts behandelt. Anhand der Arbeitsmarktintegration vor und nach der Erstzulassung erfolgte ein Vergleich früher Abgänge mit (Weiter-)Studierenden – dabei wurde auch die Prüfungsaktivität als Unterscheidungsmerkmal herangezogen. Späte Dropouts wurden hingegen AbsolventInnen gegenübergestellt, wobei ebenfalls die Arbeitsmarktintegration, und darüber hinaus das Brutto-Jahreseinkommen als Vergleichsgrundlagen herangezogen wurden.

Projektbericht im IHS Repository

 

best1: beeinträchtigt studieren [in Deutschland]

Projektteam: Martin Unger, Sarah Zaussinger; Petra Wejwar; Andrea Kulhanek

Projektlaufzeit: 2010-2012

Kooperationspartner: DZHW, DSW

Projektinformation: Breit angelegte Online-Befragung von Studierenden in Deutschland, die eine studienerschwerende Behinderung, chronische Erkrankung oder sonstige gesundheitliche Beeinträchtigung aufweisen.

Projektwebsite: www.best-umfrage.de

 

Die "Third Mission" der Hochschulen und die Rolle der Hochschulen im Dreieck Lehre, Forschung und Innovation

Projektteam: Lorenz Lassnigg, Jakob Hartl, Martin Unger, Iris Schwarzenbacher

Projektlaufzeit: 2012-2016

AuftraggeberInnen: Stadt Wien (City of Vienna); OECD

KooperationspartnerInnen: WU Wien (Michaela Trippl)

Projektinformation:

Das Projekt gliedert sich in zwei Teile: Das  Ziel des ersten Teils  besteht  darin,  einen  neueren  Diskurs  aus  der  internationalen  Hochschulforschung  und  Hochschulpolitik,  der  sich  unter  dem  Stichwort  der  „Third  Mission“ von  Universitäten entwickelt  hat,  für  Wien  fruchtbar  zu  machen. Das  Projekt umfasst erstens    eine    Aufarbeitung    der internationalen  Diskurse,  um  diese  für  Österreich  nutzbar  zu  machen,  und  zweitens  eine erste  institutionelle  und  empirische  Analyse  der  Wahrnehmung  und  Umsetzung  der  „Third Mission“ mit  dem  Schwerpunkt  auf  Wien. Systematisch  kann  man  die  Wahrnehmung  der „Third Mission“ im Überschneidungsbereich von Hochschulpolitik einerseits und Innovations- und  Wettbewerbspolitik  andererseits  betrachten,  gewissermaßen  von  der  Perspektive  der Angebots- bzw.  der Nachfrage- und  Nutzungsseite  in Hinblick  auf  die  Leistungen  der Hochschulen.

Download des Projektberichts

Im zweiten Teil wird eine kritische Analyse der Literatur zur Tragfähigkeit des Konzepts des Knowledge Triangle (KT)  als  Basis  für  Politik  wird  präsentiert.  Es  zeigt  sich  eine  Spaltung  zwischen  den politischen  Diskursen  und  der  Forschung.  KT  erscheint  als  oberflächliches  politisches Konzept,  zu  dem  es  (noch)  (fast)  keine  Forschungsergebnisse  gibt,  es  wurden  auch  nur wenige Ansätze einer Realisierung gefunden. Auf Basis eines analytischen Rahmens werden die drei involvierten zweifach-Interaktionen im  Dreieck  untersucht,  und  es  werden  Extrapolationen  auf  die  Dreifach-Interaktion vorgenommen.  Einen  Schwerpunkt  bildet  die  ‚Third  Mission‘  der  Universitäten.  Eine wesentliche  Herausforderung  für  eine  KT  Politik  besteht  darin,  dass  diese  die  vorherrschende  Tendenz  der  Differenzierung  im  Hochschulwesen  zugunsten  einer  (Re)Integration der Funktionen ‚umdrehen‘ muss

Download der kritschen Analyse

 

Klinische Forschung in Österreich

Projektteam: Thomas Czypionka, Martin Unger, Angela Wroblewski, Anna Dibiasi, Markus Kraus, Andrea Leitner, Gerald Röhrling

Projektlaufzeit: 2015-2016

AuftraggeberInnen: Österreichischer Wissenschaftsrat (ÖWR)

Projektinformation:

Im Auftrag des Österreichischen Wissenschaftsrats (ÖWR) wird im Rahmen dieses Projekts eine umfassende Bestandsaufnahme der klinischen Forschungslandschaft (Beschäftigung, Finanzierung, Themen etc.) an den drei medizinischen Universitäten Graz, Innsbruck und Wien durchgeführt.

Das Projekt bedient sich verschiedener Methoden. Dazu zählen

  • eine quantitative Analyse der Rolle der drei Universitätskliniken im Kontext der österreichischen Spitalslandschaft mit Daten des BMG,
  • die Durchführung leitfadengestützter Interviews mit internen ExpertInnen an den drei Universitäten,
  • die Erhebung unterschiedlicher administrativer Kennzahlen an den Universitäten,
  • die Durchführung einer standardisierten Online-Befragung unter Leitungspersonen von Kliniken, Klinischen Abteilungen u.ä.,
  • die Durchführung von Fallstudien an ausgewählten Kliniken, Klinischen Abteilungen,
  • die Durchführung leitfadengestützter Interviews mit zentralen Stakeholdern.

Die Ergebnisse des Projekts bilden eine wichtige Informationsbasis für Empfehlungen des Österreichischen Wissenschaftsrats, um Entwicklungsperspektiven der klinischen Forschung in Österreich aufzuzeigen und die klinische Forschung in Österreich zu stärken.

 

Evaluierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP) in den Informatikstudien der TU Wien

Projektteam: Anna Dibiasi, Andrea Kulhanek, Marlene Altenhofer, Elisabeth Frankus

Projektlaufzeit: 2015-2016

AuftraggeberInnen: TU Wien, Fakultät für Informatik

Projektinformation:

In diesem Projekt werden die Lehrveranstaltungen der Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP) der Informatikstudien der TU Wien evaluiert.

Das Evaluierungsdesign sieht zwei unterschiedliche Erhebungs- und Analysemodule vor:

  • Qualitative, leitfadengestützte Interviews mit den Lehrenden der StEOP-Lehrveranstaltungen.
  • Fokusgruppen mit Studierenden, die diese StEOP-Lehrveranstaltungen besuchen.

Ziel ist es, die einzelnen StEOP-Lehrveranstaltungen nach ihrer strukturellen, organisatorischen und inhaltlichen Beschaffenheit zu evaluieren um bestehende Probleme/ Schwierigkeiten aufzuzeigen und darauf aufbauend Verbesserungs- bzw. Änderungsvorschläge zu formulieren.

 

Evaluierung der §14h-Aufnahmeverfahren an Universitäten

Projektteam:  Martin Unger, Bianca Thaler, Anna Dibiasi, Julia Litofcenko

Projektlaufzeit: 2014-2015

AuftraggeberInnen: BMWFW

Projektinformation:

Im Rahmen dieses Projektes werden – aufbauend auf dem Projekt „Evaluierung der Aufnahmeverfahren an Universitäten„, welches nur das Wintersemester 2013/14 betrachtet – die Aufnahmeverfahren für den Zeitraum WS 2013/14 bis WS 2014/15 evaluiert. Die Universitäten können gemäß §14h UG 2002 seit dem WS 2013/14 Aufnahmeverfahren für die Fachbereiche Architektur, Biologie, Informatik, Pharmazie und Wirtschaft durchführen.

Folgende Fragestellungen sollen im Rahmen der Evaluierung beantwortet werden:

  1. Inwiefern hat sich die Zusammensetzung der StudienanfängerInnen nach Einführung der Aufnahmeverfahren verändert?
  1. Inwieweit unterscheiden sich StudienwerberInnen von StudienanfängerInnen in den jeweiligen zugangsbeschränkten Fächern?
  1. Wie erfolgte die Umsetzung der Zugangsbeschränkungen und welche Veränderungen gab es dadurch aus Sicht der Universitäten?

Die Evaluierung der Aufnahmeverfahren bedient sich verschiedener Methoden: Es werden Administrativdaten (insb. Hochschulstatistik) sowie eine eigens durchgeführte Umfrage unter StudienwerberInnen analysiert. Zudem werden qualitative Interviews mit VertreterInnen der Universitäten durchgeführt – und zwar einerseits mit jenen, die sich für Aufnahmeverfahren entschieden haben, als auch mit jenen Universitäten, an denen es für die betroffenen §14h-Fächer keine Aufnahmeverfahren gab.

Download Projektbericht

 

Weitere Projekte

Weitere Projekte vor 2016 finden sich unter equi.at.