Abgeschlossene Projekte (Auswahl)

MINT an öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen sowie am Arbeitsmarkt. Eine Bestandsaufnahme

Projektteam: David Binder, Bianca Thaler, Martin Unger, Brigitte Ecker, Patrick Mathä, Sarah Zaussinger
Projektlaufzeit: 2016-2017
Auftraggeber: BMWFW
Projektinformation: Oftmals wird in Hinblick auf den Arbeitsmarkt von einem Mangel an Graduierten sogenannter MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) berichtet. Ziel dieser Studie ist es, detailliert die Entwicklung des Angebots an MINT-AbsolventInnen und deren Situation am Arbeitsmarkt herauszuarbeiten. Dafür werden neben einer ausführlichen Literaturrecherche verschiedene Datenquellen analysiert (Hochschulstatistik des BMWFW, Arbeitsmarktdatenbank, Studierenden-Sozialerhebung 2015) und ExpertInneninterviews durchgeführt.
Projektbericht im IHS Repository
Weitere Informationen zum Projekt

Studierenden-Sozialerhebung 2015

Projektteam: Sarah Zaussinger; Martin Unger; Bianca Thaler; Anna Dibiasi; Angelika Grabher; Berta Terzieva; Julia Litofcenko; David Binder; Julia Brenner; Sara Stjepanovic; Patrick Mathä; Andrea Kulhanek
Projektlaufzeit: 2015-2017
AuftraggeberInnen: BMWFW
Projektinformation: Online-Umfrage unter Studierenden zu ihrer Lebens- und Studiensituation, die alle 3-4 Jahre durchgeführt wird und an der fast 50.000 Studierende teilnehmen. Die Studie deckt zahlreiche Themen ab und fokussiert auf unterschiedliche Studierendengruppen. Es entstehen mehrere gruppen- und themenspezifische Berichte.
Projekt Website: www.sozialerhebung.at
Twitter: @sozialerhebung

best1: beeinträchtigt studieren [in Deutschland]

Projektteam: Martin Unger, Sarah Zaussinger; Petra Wejwar; Andrea Kulhanek
Projektlaufzeit: 2010-2012
Kooperationspartner: DZHW, DSW
Projektinformation: Breit angelegte Online-Befragung von Studierenden in Deutschland, die eine studienerschwerende Behinderung, chronische Erkrankung oder sonstige gesundheitliche Beeinträchtigung aufweisen.
Projektwebsite: www.best-umfrage.de

Student mobility in the EHEA

Projektteam: Angelika Grabher, Petra Wejwar, Martin Unger, Berta Terzieva, Julia Litofcenko
Projektlaufzeit: 09.2013–01.2014
ProjektauftraggeberInnen: BMWFW; für die internationale Bologna Follow-Up Group
Projektinformation: Die Kurzstudie analysiert unterrepräsentierte Studierendengruppen bei befristeten Auslandsaufenthalten und Ungleichgewichte zwischen den Staaten des Europäischen Hochschulraumes bei der Aufnahme internationaler Studierender.
Weitere Informationen:
Tabellen und interaktive Diagramme (auf Englisch)
Report im IHS Repository (auf Englisch)

PL4SD (Peer Learning for the Social Dimension)

Projektteam: Martin Unger, Iris Schwarzenbacher, Petra Wejwar, Sarah Zaussinger, Andrea Kulhanek, Georg Fochler
Projektdauer: 2012–2015
Projektförderung: Lifelong-Learning Programm der EU (EACEA)
Projektinformation: Das Projekt Peer Learning for the Social Dimension fand in enger Kooperation mit dem Bologna-Prozess und seinen 47 Mitgliedsstaaten statt. Dabei wurde eine Datenbank mit Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Situation von Studierenden angelegt, exemplarisch country reviews zur nationalen social dimension policy in Litauen, Armenien und Kroatien durchgeführt sowie größere Konferenzen (socialdimension-he.eu) zum Thema abgehalten.
Projektwebsite: www.pl4sd.eu (auf Englisch)
Twitter: @PL4SD
Projektbericht im IHS Repository (auf Englisch)

Dropouts ≠ Dropouts. Wege nach dem Abgang von der Universität

Projektteam: Martin Unger, Bianca Thaler, Georg Fochler, Julia Litofcenko, Stephan Kratochwill
Projektdauer: 2013–2014
Auftraggeber: Österreichische Universitätenkonferenz (uniko)
Projektinformation: In diesem Projekt wurde der Frage nachgegangen, was Universitäts-Dropouts nach dem Studienabbruch tun. RückkehrerInnen und UniversitätswechslerInnen werden dabei in Form von „Abgängen“ behandelt, aber nicht als „Dropouts im eigentlichen Sinn“ angesehen. Als Datenquelle wurden Administrativdaten (Daten der Universitäten und Daten aus der Arbeitsmarktdatenbank) herangezogen, womit Wanderungsbewegungen zwischen den Universitäten und Einstiege in den Arbeitsmarkt analysiert wurden.
In der Studie wurden die unterschiedlichen Wege nach dem Abgang (Rückkehr an eigene/andere Universität, Wechsel an andere Universität, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit, etc.) für verschiedene Gruppen (nach Geschlecht, Alter, Universitäten, Fachgruppen, etc.) dargestellt. Weiters wurde die Arbeitsmarktperformance von Dropouts im Zeitraum vier Jahre vor bis vier Jahre nach dem Dropout dargestellt, d.h. wie viele waren zum jeweiligen Zeitpunkt angestellt, ArbeiterIn, verbeamtet oder selbständig („Arbeitsmarktintegration“)? Bzw. wie viele waren zum jeweiligen Zeitpunkt arbeitslos (mit oder ohne Leistungsbezug)? Als spezielle Gruppen wurden außerdem frühe Abgänge (Abgänge ohne Dropouts, sowie Dropouts) und späte Dropouts behandelt. Anhand der Arbeitsmarktintegration vor und nach der Erstzulassung erfolgte ein Vergleich früher Abgänge mit (Weiter-)Studierenden – dabei wurde auch die Prüfungsaktivität als Unterscheidungsmerkmal herangezogen. Späte Dropouts wurden hingegen AbsolventInnen gegenübergestellt, wobei ebenfalls die Arbeitsmarktintegration, und darüber hinaus das Brutto-Jahreseinkommen als Vergleichsgrundlagen herangezogen wurden.
Projektbericht im IHS Repository