Forschungsplattform: Sozial-ökologische Transformation

Im Zentrum sozial-ökologischer Transformationsforschung steht die Analyse der gesellschaftlichen Naturverhältnisse. Diese umfassen den materiellen , durch Arbeit vermittelten Stoffwechsel zwischen Gesellschaft und Natur ebenso wie die symbolische und kulturelle Wahrnehmung und Deutung von Natur. Dies gesellschaftlichen Naturverhältnisse werden spätestens seit der 1960er Jahren sowohl seitens (sozial-)wissenschaftlicher Forschung aber auch in der Politik und der Öffentlichkeit als krisenhaft gedeutet. Der sogenannten ökologischen Krise soll seit dem Ende des letzten Jahrhunderts mit einer globalen nachhaltigen Entwicklung begegnet werden, was zuletzt (2015) mit der Verabschiedung der „sustainable development goals“ (SDGs) seitens der Vereinten Nationen erneut bestätigt wurde.

Im Rahmen der Forschungsplattform „Sozial-ökologische Transformationsforschung“ werden die gesellschaftlichen Naturverhältnisse in Forschungsprojekten und im Austausch mit internationalen wissenschaftlichen Netzwerken untersucht. Dafür werden vielfältige theoretische Ansätze, insbesondere Praxistheorien und empirische Methoden genutzt. Die Ergebnisse der Forschung werden in Fachzeitschriften, Konferenzen und öffentlichen Veranstaltungen verbreitet.

Koordinatorin

Bild Beate Littig

Littig Beate

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