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Impulsvortrag & Podiumsdiskussion Verhaltens-Experimente: Neue Evidenz für die Gesundheitspolitik?

May 18, 2017, 16:00 - 20:00, IHS, Josefstädter Strasse 39, 1080 Wien

Das Verhalten von Menschen in Sozialen Systemen prägt die gesellschaftlichen und individuellen Ergebnisse entscheidend. Zu verstehen, weshalb Menschen Handlungen setzen und auf welche Anreize sie reagieren, kann daher eine Quelle von Evidenz für politische Entscheidungen sein. Auch im Bereich der Gesundheitsökonomie haben Experimente stark an Bedeutung gewonnen. Da der Markt hier oft nicht gut funktioniert, muss der Staat an vielen Stellen regulierend eingreifen. Doch gerade eben diese Eingriffe setzen Anreize für Verhaltensänderungen. Deshalb erscheint es wichtig, die Auswirkungen von Maßnahmen auch in Experimenten abzuschätzen.

In einem Impulsvortrag wird Professor Wiesen von der Universität zu Köln einen Überblick über Experimente in der Gesundheitsökonomie geben und diese anhand seiner eigenen Forschung illustrieren. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wollen wir der Frage nachgehen, welche Bedeutung die Ergebnisse solcher Experimente als Entscheidungsunterstützung für die Gesundheitspolitik haben könnten. Was kann die Forschung hier leisten? Was braucht die Gesundheitspolitik von der Forschung? Was braucht die Forschung von der Politik?

Impulsvortrag mit Prof. Dr. Daniel Wiesen, Professor, Universität zu Köln

Zu diesen Fragen diskutieren:

  • Dr. Martin Gleitsmann, Abteilungsleiter Sozialpolitik und Gesundheit, Wirtschaftskammer Österreich
  • Mag.a Christine Haberlander, Landesrätin, Land Oberösterreich (angefragt)
  • Mag.a Dr.in Andrea Wesenauer, Direktorin, Oberösterreichische Gebietskrankenkasse
  • Prof. Dr. Daniel Wiesen, Professor, Universität zu Köln

Um Anmeldung wird bis 10. Mai 2017 unter athea(at)athea.at gebeten.