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Das Projekt XENO unternimmt den Versuch, die öffentliche
Debatte um ethische Aspekte der Xenontransplantation
von Organen anzuregen und weiter voranzutreiben. Dazu
wird eine dialogische Gesprächsmethode genutzt,
der Neosokratische Dialog, der in den letzten Jahren
international erfolgreich in der universitären
Ausbildung, Erwachsenenbildung sowie zur Diskussion
von Fragen der Wirtschafts- und Medizinethik angewandt
wird. Im Projekt XENO sollen mit dieser Gesprächsmethode
zentrale ethische Probleme der Xenotransplantation von
verschiedenen gesellschaftlichen AkteureInnen (u.a.
ForscherInnen, politische EntscheidungträgerInnen
und interessierte Öffentlichkeit) diskutiert werden.
Das Projekt XENO will dazu beitragen:
1. verantwortliche EntscheidungsträgerInnen, WissenschaftlerInnen,
Betroffene und die interessierte Öffentlichkeit
für ethische Probleme der Xenontransplantation
zu sensibilisieren
2. die Verantwortung der verschiedenen gesellschaftlichen
AkteurInnen im Bereich der Xenotransplantation zu diskutieren
3. die verantwortlichen EntscheidungsträgerInnen
über die Ergebnisse der Neosokratischen Dialoge
zu informieren
4. die kommunikativen Fähigkeiten von verschiedenen
gesellschaftlichen AkteurInnen dahingehend weiterzuentwickeln,
dass sie ethische Probleme der neuen Biotechnologien
konstruktiv diskutieren können
Darüber hinaus, wird das Projekt Gemeinsamkeiten
und Unterschiede zwischen Spanien, Österreich und
Deutschland bei der Durchführung des Neosokratischen
Dialogs analysieren und auf Basis dieser vergleichenden
Analyse klären, inwieweit die Methode geeignet
ist, zu einer Weiterentwicklung der öffentlichen
Debatte über ethische Probleme der modernen Wissenschaft
und Technik beizutragen.
Das Projekt XENO besteht aus den Elementen:
1. Neosokratische Dialoge
2. Evaluation der Neosokratischen Dialoge
3. Monitoring des internationalen Diskussionstandes
der Xenotransplantation
4. Verbreitung der Ergebnisse der Neosokratischen Dialoge
über ethische Probleme der Xenotransplantation
und der Erfahrungen mit dem NSD als Instrument partizipativer
Technikbewertung. |