Projekte

Ausgewählte Projekte

TARGET - Taking a Reflexive Approach to Gender Equality for institutional Transformation

Projektleiterin: Angela Wroblewski
Projektmitarbeiterinnen: Andrea Leitner, Bianca Brandl
Projektdauer: Mai 2017 – April 2021
Finanzierung: Horizon 2020, H2020-SwafS-03-2016-2017, CSA (Koordintation und Unterstützungsmassnahmen)
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TRAFO-LABOUR - Die Rolle von Gewerkschaften und ArbeitnehmerInnen-Interessen bei der Gestaltung einer sozial-ökologischen Gesellschaft: Fall Österreich

Projektleiterin: Beate Littig
Projektdauer: Juni 2014 – August 2016
Finanzierung: FFG/ Klima- und Energiefonds

Projektinhalt: Untersucht wird die Rolle der Gewerkschaften als Akteur in der Entwicklung klimafreundlicher Strategien am Beispiel der Aktivitäten im Handlungsfeld nachhaltige Mobilität.  Die Studie ist Teil eines inter- und transdiszipliären Forschungsverbundes zur Rolle der Gewerkschaften in verschiedenen Feldern der Klimapolitik. Das Projekt wird geleitet von Prof. Dr. Ulrich Brand, Universität Wien, Institut für Politikwissenschaft, beteiligt sind neben dem IHS auch die WU Wien und FORBA Wien.
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FiF - Frauen in Fahrt

Projektleiterin: Astrid Segert
Projektdauer: August 2015 - Juli 2017
Finanzierung: bmvit – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Projektinhalt: Die Verbreitung multimodaler Mobilitätsmuster beschreibt einen wichtigen Trend nachhaltiger Mobilität. Sie hat nicht nur Einfluss auf die Erreichung der Klimaschutzziele, sondern sie hat ebenso gesundheitliche sowie sozial-integrative Effekte. Nicht zuletzt können damit ökonomische Einsparungen generiert werden. Ausgehend von diesem komplexen Ansatz wird im Rahmen des Forschungsprojektes „FiF“ die Alltagsmobilität speziell von Frauen mit Migrationshintergrund untersucht. Auf der Basis der Voruntersuchung „MigRad“ werden insbesondere Barrieren und Chancen für eine stärkere Verbreitung multimodaler Mobilitätsmuster unter Nutzung von Bikesharing-Angeboten durch diese Frauen analysiert.
Dazu werden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden der Sozialforschung genutzt. Neben der Analyse der Nutzungserfahrungen der Zielgruppe werden zusätzlich am Beispiel von Citybike Wien und im Vergleich mit internationalen Good Practices innovative Kooperationsmodelle beschrieben, die die Entwicklung zielgruppenspezifischer Mobilitätsangebote befördern.
Weitere Information (Projektwebsite)

Gender in Research Content – Review der FEMtech-Forschungsprojekte

Projektleiterin: Angela Wroblewski
Projektdauer: Dezember 2015 - Juli 2017
Finanzierung: bmvit – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Projektinhalt: Im Rahmen des Reviews wird zunächst auf Basis verfügbarer Dokumente (Anträge, Berichte) ein Überblick über die Gender-Dimension in den geförderten Projekten gegeben. Dabei wird auf die dem Projekt zugrundeliegende Gender-Konzeption eingegangen sowie auf deren Operationalisierung und Umsetzung im konkreten Forschungsvorhaben. In einem zweiten Schritt werden fördernde und hemmende Faktoren für die Umsetzung der Gender-Dimension in den Forschungsprojekten auf Basis von ExpertInneninterviews identifiziert. Darauf aufbauend werden Empfehlungen für künftige Ausschreibungen formuliert, um die Gender-Dimension in FEMtech-Forschungsprojekten zu stärken.

Zwischen Moralisierung und Kolonialisierung: Das Beispiel Fairtrade

Projektleiter: Michael Jonas
Projektdauer: Juni 2013 - Februar 2016
Finanzierung:
OeNB Jubiläumsfonds Projekt No. 15216

Projektinhalt: Moralische Werte und Verpflichtungen als Bestandteile wirtschaftlicher Märkte erfahren nicht erst seit der aktuellen Diskussion über das Ausmaß und die Ausprägung von Finanz- und Bankgeschäften eine Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Folgt man gegenwärtigen wirtschafts- und konsumsoziologischen Diagnosen befinden sich eine Reihe wichtiger Märkte in einem Transformationsprozess, in dessen Verlauf moralische Werte und Verpflichtungen grundlegender Bestandteil wirtschaftlicher Aktivitäten geworden sind. Dabei ist es sowohl auf theoretischer Ebene wie auch auf empirischer Ebene noch nicht geklärt, inwiefern eine solche Kulturalisierung der Wirtschaft primär auf einer Moralisierung der Märkte (Stehr) beruht oder primär Beleg für eine ökonomische Kolonialisierung der Moral (Habermas) darstellt. Unser Forschungsvorhaben setzt an diesen Beobachtungen an: Auf der Grundlage einer praxeologischen Perspektive fragen wir, wie und durch welche Praktiken der sogenannte „Fairtrade“ im Spannungsfeld einer Moralisierung der Märkte und einer ökonomischen Kolonialisierung der Moral in Szene gesetzt wird. Diese Fragen werden auf der Basis empirischer Forschung beantwortet, wobei der Fokus vorwiegend auf den konstituierenden Praktiken und Rahmenbedingungen der Inszenierung des Fairtrade liegt.

Nachhaltiges Wohnen und Arbeiten in einem Wohnprojekt: eine komparative praxistheoretische Analyse

Projektleiterin: Beate Littig
Projektdauer: Oktober 2012 - Oktober 2015
Finanzierung:
OeNB Jubiläumsfonds Projekt No. 15031

Projektinhalt: In dieser Studie eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts in Wien wird die Nachhaltigkeit verschiedener Praktiken im Wohnbereich im Rahmen einer Vorher-Nachher-Erhebung anhand quantitativer und qualitativer Methoden untersucht. Wie verändern sich Praktiken des Wohnens und (unbezahlten) Arbeitens generell und in Bezug auf ihre ökologische und soziale Nachhaltigkeit mit dem Einzug in ein Wohnprojekt? Welche Kontexte, Prozesse und Ressourcen sind für die Aufrechterhaltung der neuen Praktiken notwendig oder auch hinderlich? Die Studie betrachtet die individuellen und gemeinschaftlichen Arrangements nachhaltigkeitsrelevanter Praktiken der (zukünftigen) BewohnerInnen, wobei insbesondere Praktiken der unbezahlten Versorgungs- und Gemeinschaftsarbeit betrachtet werden. Am Beispiel eines Wohnprojekts soll eine mögliche Antwort auf die Frage gefunden werden, wie Praktiken (nachhaltig) verändert werden können – und zwar im Rahmen eines bewusst gestalteten und voraussetzungsreichen Settings.
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