Sicherheit, Inklusion und Sozialer Dialog

Sicherheit in einem umfassenden Sinn ist der gemeinsame Nenner der Forschungsgruppe. Subjektive Erfahrungen in Bezug auf Sicherheit basieren u.a. auf den Themen Inklusion, soziale und politische Sicherheit und den institutionellen Sicherungssystemen. Sicherheit umfasst aber einerseits auch das Thema Lebensqualität (Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Freizeit, ebenso wie Sozialversicherungsleistungen und die Offenheit gegenüber vielfältigen Lebensmodellen) andererseits auch die Analyse von Arbeitsbeziehungen – im Speziellen den sozialen Dialog als Instrument der Europäischen Sozialpolitik.

Themengebiete, die im Rahmen der Gruppe bearbeitet werden, sind dementsprechend gestreut: Zum Beispiel der Zusammenhang zwischen subjektivem Sicherheitsgefühl und Inklusion versus ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Forschungsaktivitäten decken die Querschnittmaterien Bildung, Armut, Chancengleichheit und Ungleichheit, den sozialen Hintergrund von Kriminalität, Exklusion und Inklusion sowie den sozialen Zusammenhalt innerhalb der EU ab. Untersucht und verglichen werden die Wohlfahrtspolitik und deren Leistungen für verschiedene Bevölkerungsgruppen, Rollenbilder von Männer und Frauen, Maßnahmen, die Frauenbeschäftigung unterstützen, „gläserne Decken“, Lohngefälle, Einflüsse des Bildungssystems, etc. sowie Gesellschafts- und Arbeitsmarktbedingungen in Abhängigkeit von Geschlecht, sexueller Identität, Migration und Bildungshintergrund oder Schichtzugehörigkeit. Das Team untersucht den sozialen Dialog im Rahmen der Europäischen Erweiterung und Integration und evaluiert u.a. verschiedene Aspekte der Europa 2020 Strategie.

Diese Themen lassen sich methodisch tiefergehend analysieren, u.a. durch administrative Daten des Sozialversicherungssystems. Dies ist ein spezifisches Kompetenzfeld der Gruppe.

Forschungsgruppenleiterin

Bild Susanne Kirchner

Kirchner Susanne

Head of Research Group
+43 1 59991 185
kirchner(at)ihs.ac.at
  • Seite:
  • 1