Projekte

Ausgewählte Projekte

TARGET - Taking a Reflexive Approach to Gender Equality for institutional Transformation

Projektleiterin: Angela Wroblewski
Projektmitarbeiterinnen: Andrea Leitner, Bianca Brandl
Projektdauer: Mai 2017 – April 2021
Finanzierung: Horizon 2020, H2020-SwafS-03-2016-2017, CSA (Koordintation und Unterstützungsmassnahmen)
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Basisbildung und Öffentlichkeit

Projektleiterin: Gabriele Pessl
Projektdauer:
Oktober 2016 – Oktober 2017
Finanzierung:
Bundesministerium für Bildung - BMB

Projektinformation: In diesem Projekt werden der "Bedarf an Basisbildung" und die damit zusammenhängenden Zuschreibungen und Stereotype als soziales Phänomen untersucht. Die Studie wird damit wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, die dazu dienen, ein Erasmus+ Projekt zu unterstützen, das von der Abteilung Erwachsenenbildung am Bildungsministerium durchgeführt wird. Diese zielt auf die Enttabuisierung von Basisbildungsbedarf in der Öffentlichkeit und die Entwicklung von Instrumenten der Öffentlichkeitsarbeit für Basisbildungsangebote ab.

Arbeitsmarkintegration verschiedener Gruppen von Migrant/innen in Österreich im Zeitverlauf

Projektleiter: Stefan Vogtenhuber
Projektmitglied:
Andrea Leitner
Projektdauer: Dezember 2016 - März 2019
Projekt Output:
Working Papers, Artikel in Fachzeitschriften, Aufbau einer register- und prozessbasierten Datenbank
Finanzierung:
Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Schwerpunktthema Ökonomie “Migration, Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum”

Projektinformation: Im vorgeschlagenen Projekt werden erstens verfügbare relevante Registerdatensätze zusammengeführt um eine solide Basis für repräsentative Analysen und policy-relevante Schlussfolgerungen über die Arbeitsmarktsituation von Migrant/innen in Österreich ziehen zu können. Zweitens werden auf Basis dieser neu geschaffenen Daten detaillierte und umfassende Analysen zur Integration verschiedener Gruppen von Migrant/innen aus unterschiedlichen Herkunftsländern im Vergleich zu einheimischen Bevölkerungsgruppen im Zeitverlauf durchgeführt. Die Analysen fokussieren auf Alter, Gender, Humankapital (Bildung, Weiterbildung, berufliche Kompetenzen und Arbeitserfahrung) sowie auf den soziokulturellen Hintergrund der Zugewanderten. Die Projektergebnisse werden in thematischen Working papers und Artikeln dargestellt. Weiters wird eine Konferenz organisiert und eine Projekt-Website erstellt, auf der zentrale Ergebnisse leicht verständlich präsentiert und mit Presseaussendungen kombiniert werden.

Wiener Gleichstellungsmonitor

Projektleiterin: Andrea Leitner
Projektmitglieder: Anna Dibiasi, Karin Schönpflug
Projektdauer:
Mai 2011 – Juni 2017
Finanzierung: Stadt Wien – MA57

Projektinformation: Gleichstellungsmonitoring stellt ein wichtiges Instrument der Gleichstellungspolitik dar, indem Geschlechterdisparitäten aufgezeigt und daraus politische Maßnahmen abgeleitet werden. In einem partizipativen Prozess mit ExpertInnen aus unterschiedlichen Magistratsabteilungen und WissenschafterInnen unterschiedlicher Fachbereiche wurden vorab Gleichstellungsziele formuliert und darauf aufbauend ein Set von Gleichstellungsindikatoren erarbeitet, das ein breites Verständnis von Gleichstellung abbildet und über die üblicherweise erfassten Bereiche hinausgeht. Mit der zweiten Welle des Gleichstellungsmonitors wird die Entwicklung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wien für einzelne Themenbereiche empirisch nachgezeichnet und der Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Lebensbereichen sichtbar gemacht.

Weitere Informationen: Website Gleichstellungsmonitor auf wien.gv.at

Nationaler Bildungsbericht (NBB) 2015

Projektleiter: Lorenz Lassnigg, Mario Steiner, Stefan Vogtenhuber, Gabriele Pessl
Projektdauer: Juli 2014 – März 2016
Finanzierung: BIFIE – Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens, BMBF – Bundesministerium für Bildung und Frauen

Projektinformation: Erstellung und Mitherausgabe des Bandes 1: Das Schulsystem im Spiegel von Daten und Indikatoren. Der Band bietet eine umfassende und differenzierte quantitative Darstellung wichtiger Aspekte des Schulwesens und gibt damit einen Überblick über den Status quo des österreichischen Bildungssystems in seinem gesellschaftlichen Umfeld. Der Kontext des Schulwesens und die verschiedenen Prozessdimensionen, ausgehend von den Inputs bis hin zu den Ergebnissen und Wirkungen, werden mittels 28 Indikatoren mit nahezu 190 Grafiken und Tabellen aufbereitet und dargestellt.

DOI: http://dx.doi.org/10.17888/nbb2015-1

Erstellung von Beiträgen für Band 2: Fokussierte Analysen bildungspolitischer Schwerpunktthemen. Der Beitrag „Früher Bildungsabbruch – Neue Erkenntnisse zu Ausmaß und Ursachen“ ist durch innovative Ansätze der quantitativen und qualitativen Analyse des Problembereichs gekennzeichnet. Bei den quantitativen Analysen wird neben einer deskriptiven Analyse von Ausmaß und Verteilung des Phänomens auf neuer Datenbasis ein Regressionsmodell entwickelt, dessen Ziel es ist, den Beitrag von Systemstrukturen und Praktiken der Systemakteure zum Ausmaß des Schulabbruchs zu untersuchen.

Der Beitrag „Ein pragmatischer Zugang zu einer Policy-Analyse: Bildungsfinanzierung als Governance-Problem in Österreich“ fokussiert auf zwei widersprüchliche Botschaften, nämlich auf die wahrgenommene Diskrepanz zwischen hohen Ausgaben und unzureichenden Ergebnissen einerseits und die Forderung nach höheren Ausgaben als Voraussetzung für bessere Ergebnisse andererseits.

Im Beitrag „Schulautonomie oder die Verteilung von Entscheidungsrechten und Verantwortung im Schulsystem“ wird Schulautonomie als Teil der Steuerungsverhältnisse im Schulsystem betrachtet. Alternativen zur komplexen Entscheidungsstruktur wie die des österreichischen Schulsystems sind dabei ebenso Thema wie der internationale Forschungsstand dazu.

DOI: http://dx.doi.org/10.17888/nbb2015-2

Gleichstellungsbericht Tirol

Projektleiterin: Andrea Leitner
Projektdauer: Mai 2016 – Juli 2017
Finanzierung: Land Tirol

Projektinformation: Wie gesellschaftlicher Wandel organisiert wird und welche Bedingungen für Geschlechtergerechtigkeit im Alltag hergestellt werden, hängt wesentlich von der regionalen Infrastruktur ab, die Familien unterstützt und die wirtschaftliche, soziale und politische Partizipation von Frauen fördert. Die empirische Analyse der Geschlechterunterschiede in Tirol zeigt, wie die Wohnregion, regionale Faktoren der Bildungsangebote, der Arbeitsmarktsituation, der Infrastrukturangebote, aber auch gesellschaftliche Einstellungen und Normen die Lebensrealitäten von Frauen und Männern beeinflussen. Mit dem Vergleich der Situation in Tirol mit Gesamtösterreich sowie der Unterschiede innerhalb Tirols werden regionaler Disparitäten der Geschlechtergleichstellung sichtbar gemacht.

Grundlagenanalyse zur Ausbildung bis 18

Projektleiter: Mario Steiner
Projektmitglied: Gabriele Pessl
Projektdauer:
Jänner 2014 – Dezember 2015
Finanzierung: BMASK – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, BMBF – Bundesministerium für Bildung und Frauen und BMWFW – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Projektinformation: Die wissenschaftliche Grundlagenanalyse zur Konzeptionierung der Ausbildung bis 18 spannt einen breiten thematischen Bogen von der Analyse des quantitativen und qualitativen Bedarfs der Zielgruppe über eine Kontrastierung zum vorhandenen Angebot an Unterstützung bis hin zur Ableitung primärer Ansatzpunkte eines Umsetzungsprogramms. In diesem Rahmen erfolgen eine quantitative Analyse der Zielgruppengröße, eine qualitative Analyse der Ressourcen, Problemlagen und Bedarfe der Zielgruppe sowie eine quantitative und inhaltliche Bestimmung des aktuellen Angebots an Interventionen und Maßnahmen für die Zielgruppe. Eine Kontrastierung von Bedarf und Angebot erlaubt es schließlich quantitative und qualitative Lücken zur angebotsseitigen Erfüllung der Ausbildungspflicht zu bestimmen. Der Fokus liegt dabei jedoch nicht nur auf Kompensation, sondern auch auf der Frage der Prävention, was an den bestehenden Systemen geändert bzw. welche Interventionsmaßnahmen gesetzt werden sollten, um dem Abbruch der Bildungslaufbahn vor seinem Entstehen entgegenzutreten.

ReferNet

Projektleiter: Stefan Vogtenhuber
Projektdauer: Jänner 2016 – Dezember 2016 (aktuelle Laufzeit; im Konsortium seit 2003)
Finanzierung: Europäische Kommission/Cedefop, kofinanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF)

Projektinformation: Das Fachwissen- und Referenznetzwerk (kurz: ReferNet) wurde vom Cedefop, dem Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung, eingerichtet, um der wachsenden Nachfrage nach Informationen zu entsprechen, die Vergleiche zwischen den Berufsbildungssystemen, den bildungspolitischen Entwicklungen und Strategien in den EU-Mitgliedstaaten ermöglichen. Ziel des ReferNet in Österreich ist die Herstellung von Transparenz und Synergien in der Berufsbildungsforschung, die Verbreitung von Informationen und Forschungsergebnissen sowie die Beratung von Cedefop. Das ReferNet Austria Konsortium besteht aus drei Institutionen: Das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) koordiniert das Konsortium und ist gemeinsam mit dem Institut für höhere Studien (IHS, Forschungsgruppe equi) und dem Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf ) für die Durchführung des jährlichen Arbeitsprogramms verantwortlich.

Weiterführende Information Website ReferNet