Projekte

Ausgewählte Projekte

Sustainable Integrated Care Models For Multi-Morbidity: Delivery, Financing and Performance (SELFIE)

Projektleiter: Thomas Czypionka
Projektmitglieder: Markus Kraus, Miriam Reiss, Susanna Ulinski, Astrid Segert
Projektdauer: 2015-2019
Finanzierung: Europäische Kommission, Horizon 2020
Projekt Website: http://www.selfie2020.eu/

Projektinhalt: Das internationale Projekt SELFIE zielt auf die Erweiterung des aktuellen Erkenntnisstands im Bereich der integrierten Versorgung von multimorbid chronisch kranken Personen ab, woraus Empfehlungen für gesundheitspolitische Maßnahmen abgeleitet werden sollen. Auf Basis dessen soll die Versorgung für Personen mit mehreren chronischen Erkrankungen verbessert werden, indem evidenzbasierte, ökonomisch nachhaltige, integrierte Versorgungsmodelle angeregt werden und die Kooperation zwischen verschiedenen Sektoren des Gesundheits- und Sozialsystems vorangetrieben wird. Insgesamt sind acht Institutionen aus acht europäischen Ländern an diesem Projekt beteiligt.

Weitere Informationen auf Englisch

Programme zur Hepatitis C: Eine internationale Übersicht

Projektleiter: Thomas Czypionka
Projektmitglieder: Markus Kraus, Julia Janke, Frank Kronemann, Anja Kukuvec
Projektdauer: 2015
Finanzierung: Abb Vie GmbH

Projektinhalt: Das Ziel dieser Studie ist einerseits das Aufsuchen, Beschreiben und Analysieren von Programmen bzw. Aktionsplänen gegen Hepatitis C und andererseits die Identifikation, welche Elemente der beschriebenen und analysierten Programme bzw. Aktionspläne für ein mögliches österreichisches Programm bzw. einen möglichen österreichischen Aktionsplan übernommen werden könnten.

Aktueller Forschungsbericht

Klinische Forschung in Österreich

Projektleiter: Thomas Czypionka
Projektmitglieder: Markus Kraus, Gerald Röhrling, Martin Unger, Angela Wroblewski, Anna Dibiasi, Andrea Leitner
Projektdauer: 2015-2016
Finanzierung: Österreichischer Wissenschaftsrat (ÖWR)

Projektinhalt: Ziel dieses Forschungsberichtes ist die Erfassung des Status Quo der klinischen Forschung in Österreich. Dabei werden die verschiedenen Themenbereiche der klinischen Forschung, Arten der Finanzierung und der Beschäftigung untersucht. Dieses Projekt hat weiters zum Ziel aufzuzeigen, wie die Integration der klinischen Forschung in den medizinischen Fachausbildungen verankert werden kann.

Optionen zur Deckung des zukünftigen Finanzierungsbedarfes in der Pflege

Projektleiterin: Monika Riedel
Projektmitglieder:
Thomas Davoine, Philipp Poyntner, Gerlinde Titelbach
Projektdauer: 2015
Finanzierung: Ministerium für Finanzen

Projektinhalt: Derzeit werden die öffentlichen Ausgaben für Langzeit-Pflege in Österreich durch Steuereinnahmen finanziert. Dieses Projekt analysiert Alternativen für die öffentliche Finanzierung von Langzeit-Pflege unter Berücksichtigung von Verteilungs- und makroökonomischen Effekten inklusive Prognosen bis 2065. Es werden folgende Finanzierungsalternativen untersucht: die Einführung (a) einer sozialen Langzeit-Pflege Versicherung errechnet aus denjenigen Einkommen, die auch als Basis für die soziale Krankenversicherung dienen, (b) einer sozialen Langzeit-Pflege Versicherung basierend auf den Pensionseinkommen oder (c) einer privaten Langzeit-Pflege Versicherung.

Weitere Informationen

Nichtärztliche Gesundheitsberufe

Projektleiterin: Monika Riedel
Projektmitglieder: Gerald Röhrling, Karin Schönpflug
Projektdauer: 2015-2016
Finanzierung: Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger

Projektinhalt: Dieses Projekt vergleicht ausgewählte Aspekte der Regulierung und Planung der Berufe Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Diätologie, Hebammenwesen sowie Gesundheits- und Krankenpflege in den Ländern Deutschland, Finnland, Niederlande und Großbritannien mit jenen in Österreich.

Weitere Informationen

Invaliditätspension aufgrund psychischer Erkrankungen

Projektleiter: Thomas Czypionka
Projektmitglieder: Gerald Röhrling, Sarah Lappöhn, Alina Pohl
Projektdauer: 2015-2016
Finanzierung: Österreichischer Seniorenbund

Projektinhalt: Der Anteil psychischer Erkrankungen an den Ursachen für Invaliditäts-, Berufs- und  Erwerbsunfähigkeitspension ist in den letzten Jahren in Österreich stark gestiegen. Dieses Projekt untersucht die Ursachen für diese Entwicklung und zeigt Lösungsansätze auf.

Weitere Informationen

Gesundheitssatellitenkontos für Österreich

Projektleiter: Thomas Czypionka
Projektmitglieder: Alexander Schnabl, Clemens Sigl, Julia-Rita Warmuth, Barbara Zucker
Projektdauer: 2012-2014
Finanzierung: Wirtschaftskammer Österreich, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend

Projektinhalt: In der öffentlichen Diskussion wurde bisher Gesundheit vorwiegend als „Kostenfaktor“ wahrgenommen, und auch in den Rechenwerken der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung gab es bislang kaum eine spezifische Erfassung und Zusammenstellung jener wirtschaftlichen Aktivitäten, die auf das Bedürfnis des Menschen nach Gesundheit zurückgehen. Aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen wird dieses jedoch zu einem immer bedeutenderen Wirtschaftsfaktor, und dieser Entwicklung will die erstmalige Erstellung eines Gesundheitssatellitenkontos für Österreich (ÖGSK) Rechnung tragen.

Weitere Informationen

Evaluierung des „Psoriasis Patienten Coaches“

Projektleiter: Thomas Czypionka
Projektmitglieder: Gerald Röhrling
Projektdauer: 2015-2016
Finanzierung: Abb Vie GmbH

Projektinhalt: Der “Psoriasis Patienten Coach” ist ein Pionier Projekt für Psoriasis PatientInnen, um ihren Umgang mit der Krankheit zu verbessern. Das Projekt evaluiert den Erfolg des Programms durch einen Patientenfragebogen zu Beginn und am Ende des Coaching, durch qualitative Interviews und die Auswertung von administrativen Patientendaten.

Die volkswirtschaftlichen Effekte der Alkoholkrankheit

Projektleiter: Thomas Czypionka
Projektmitglieder: Markus Pock, Gerald Röhrling, Clemens Sigl
Projektdauer: 2012-2013
Finanzierung: Lundbeck Austria GmbH

Projektinhalt: Das IHS HealthEcon-Modell zur Berechnung der volkswirtschaftlichen Effekte der Alkoholkrankheit stellt einen Vergleich des Status Quo mit einer Gesellschaft ohne Personen mit einem Alkoholkonsum oberhalb der Gefährdungsgrenze an. Es wird also nicht von einer alkoholfreien Gesellschaft ausgegangen, sondern von einer Gesellschaft mit verantwortungsbewusstem Umgang mit Alkohol.
Die Alkoholkrankheit verursachte im Jahr 2011 Kosten von EUR 374 Mio. alleine an direkten medizinischen Kosten und EUR 38 Mio. an direkten nicht-medizinischen Kosten für Krankenstände, Pflegegeld, Invaliditätspensionen).

Weitere Informationen