Press Releases

Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft 2016 - 2020

Schwieriges internationales Umfeld bremst Konjunkturaufschwung in Österreich

Vor dem Hintergrund einer wenig dynamischen Weltwirtschaft erwartet das Institut ein verhaltenes Wachstum der österreichischen Wirtschaft. Im Zeitraum 2016 bis 2020 dürfte das BIP in Österreich somit um durchschnittlich 1.4 % zulegen, nach 1.1 % in den vergangenen fünf Jahren. Während von der Außenwirtschaft nur geringe Wachstumsimpulse ausgehen, zieht die Binnennachfrage merklich an. Die Arbeitsmarktlage bleibt äußerst angespannt. Zwar dürfte das Beschäftigungswachstum kräftig ausfallen, der Zuwachs reicht jedoch nicht aus, um den Anstieg des Arbeitskräfteangebots vollständig zu absorbieren. Mit 9 ¾ % am Ende des Prognosezeitraums bleibt die Arbeitslosenquote gemäß nationaler Definition auf einem sehr hohen Niveau. Das Ziel eines annähernd ausgeglichenen öffentlichen Haushalts wird voraussichtlich erst gegen Ende des Prognosezeitraums erreicht. Notwendig sind weitere Reformschritte im öffentlichen Sektor zur Stärkung des Wachstumspotenzials der österreichischen Wirtschaft.

Presseinformation vom 21. Juli 2016 (pdf)

Martin Kocher neuer IHS Direktor

  • Salzburger Wirtschaftsprofessor unterzeichnet Fünfjahresvertrag
  • Wunschkandidat des Kuratoriums übersiedelt von München nach Wien
  • Amtsantritt am 1. September 2016

Porträt Martin Kocher (pdf)

Presseinformation vom 1. Juli 2016

Prognose der österreichischen Wirtschaft 2016 - 2017

Konjunkturerholung verfestigt sich

Die Konjunktur in Österreich hat im ersten Quartal dieses Jahres zugelegt. Für den Jahresdurchschnitt 2016 erwartet das Institut weiterhin ein Wirtschaftswachstum von 1.5 %. Positive Impulse gehen von der Steuerreform und der niedrigen Inflation aus, die den privaten Konsum stärken. Die Investitionen ziehen ebenfalls etwas an. Im Jahr 2017 sollte das BIP ebenfalls um 1.5 % zulegen.

Presseinformation vom 23. Juni 2016

Zur aktuellen Diskussion zu ärztlichen Hausapotheken

Die aktuelle Diskussion um die Ausweitung von Hausapotheken lässt nicht unerhebliche Nebenwirkungen außer Acht. Die Ausweitung der Hausapotheken setzt Anreize zur Überverordnung zu Lasten der öffentlichen Hand und führt zu einer Ausdünnung der Vollversorgung mit Arzneimitteln in der Peripherie.

Presseinformation

Gemeinschaftsdiagnose für Deutschland im Frühjahr 2016

Aufschwung bleibt moderat - Wirtschaftspolitik wenig wachstumsorientiert

Das IHS ist als Partner des RWI Essen (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen) an der jeweils im Frühjahr und im Herbst im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellten Gemeinschaftsdiagnose der deutschen Wirtschaft beteiligt. Das Frühjahrsgutachten 2016 wird am 14. April vorgelegt.

Presseinformation

Pränataldiagnostik im Diskurs

Im Rahmen eines interdisziplinären Projekts an der renommierten Akademie für Politische Bildung in Tutzing befasste sich Dr.in Mariella Hager, Soziologin am IHS, mit den Auswirkungen von Pränataldiagnostik aus interdisziplinärer Perspektive. Ziel des fächerübergreifenden Tutzinger Diskurses war es, Aspekte aus Medizin, Sozialwissenschaften, Philosophie, Pflegewissenschaft, Journalismus, Sozialer Arbeit und mehr zu erfassen und einander gegenüber zu stellen: Ergebnisse des Diskurses wurden nun in einer Buchpublikation veröffentlicht.

Presseinformation

Prognose der österreichischen Wirtschaft 2016 - 2017

Inlandsnachfrage trägt Konjunktur

Nach 0.9 % im Vorjahr sollte die österreichische Wirtschaft 2016 um 1.5 % zulegen, wobei die Steuerreform den privaten Konsum stützt. Für 2017 wird ebenfalls ein Wachstum von 1.5 % erwartet. Damit entspricht das heimische Wachstum wieder dem Euroraum-Durchschnitt. Aufgrund des starken Arbeits­kräfteangebots klettert die Arbeitslosenquote auf 9.4 % bzw. 9.8 %.

Presseinformation vom 17. März 2016

IHS-Studie: Immer mehr psychisch bedingte Invaliditätspensionen in Österreich

Die Zahl der psychisch bedingten Invaliditätspensionen steigt: Im Rahmen einer aktuellen IHS-Studie konnten signifikante geschlechtsspezifische und regionale Unterschiede festgestellt werden. Die Ursachen für den Anstieg sind dabei multifaktoriell. Entsprechend vielfältig sind die notwendigen Angelpunkte.

Link zur OTS   Presseinformation   Präsentation pdf

AVISO - PK zu IHS-Studie "Invaliditätspension aufgrund psychischer Erkrankungen"

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